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Storbeck vernagelt seine Kiste - SC DHfK Leipzig gewinnt Turnier in Dessau

Storbeck vernagelt seine Kiste - SC DHfK Leipzig gewinnt Turnier in Dessau

Er stand selbst schon zwei Jahre als Spieler auf dem Parkett in der Dessauer Anhalt Arena. Der Zweitligist war für den damaligen 20-jährigen talentierten Aufbauspieler das Sprungbrett in die erste Bundesliga.

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DHfK-Torhüter Felix Storbeck (Archivbild).

Quelle: Christian Modla

Dessau-Rosslau. 2000 wechselte Christian Prokop vom Dessau-Roßlauer HV zum HC Wuppertal. Der jetzige DHfK-Coach hätte jedoch nicht unbedingt erwartet, dass die Stippvisite seiner ehemaligen Wirkungsstätte so erfolgreich endet.

Die Leipziger Zweitliga-Handballer gewannen am Sonntag vor 1816 Zuschauern das internationale Turnier um den Peugeot-Cup durch einen 14:11-Erfolg im Endspiel gegen den Bundesligisten TuS Nettelstedt. Auf den Plätzen folgten die Erstligisten Füchse Berlin, IFK Skövde (Schweden) und der SC Magdeburg sowie der Drittligist Dessau-Roßlauer HV.

"Ich werde dieses Ergebnis nicht überbewerten. Allein bei den Füchsen Berlin haben sechs Spieler gefehlt, die derzeit bei der Weltmeisterschaft in Katar am Start sind", erklärte der DHfK-Trainer über den Pokal-Gegner am 4. März (17 Uhr) in der Arena. Prokop freute sich aber trotzdem über den Auftritt seiner Schützlinge: "Die aggressive und sehr emotionale Abwehrarbeit sowie das schnelle Umkehrspiel bescherte uns viele einfache Tore. Deswegen konnten wir so gut mithalten." Den Grundstein zum Turniersieg legten die Sachsen schon im Auftaktspiel, als sie Berlin mit 19:18 bezwangen. Mit dem 14:10-Erfolg in einer "Abwehrschlacht" gegen die Gastgeber machten die Leipziger den Finaleinzug perfekt.

Im Endspiel verschlief der Zweitligist den Start, lag nach sechs Minuten mit 1:6 zurück. Dank Keeper Felix Storbeck, der fast zehn Minuten seine Kiste vernagelte, kamen die Sachsen zurück und zogen noch vor dem Seitenwechsel mit 7:6 in Front. Auch in den zweiten 15 Minuten verzweifelten die Nettelstedter Schützen an Storbeck, so dass der SC DHfK nicht mehr in Bedrängnis kam.

"Felix hat durch gestanden und ist verdient zum besten Torhüter des Turniers gewählt worden", meinte Co-Trainer André Haber. Neben Storbeck hatten der vierfache Final-Torschütze Lucas Krzikalla und Philipp Pöter, der mit zwölf Treffern im Turnierverlauf zum besten Leipziger Schützen avancierte, den größten Anteil am Triumph in der Anhalt Arena, in der auch Prokop als Spieler große Erfolge feierte.

SC DHfK: Storbeck; Oehlrich, Naumann 1, Semper 5, Streitenberger 2, Krzikalla 7, Pöter 12, Binder 6, Boese 1, Jahnke 3, Milosevic 7, Eckstein 3.

Rainer Kelch

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