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Zahlreiche technische Fehler: SC DHfK Leipzig unterliegt in Lemgo

Handball-Bundesliga Zahlreiche technische Fehler: SC DHfK Leipzig unterliegt in Lemgo

Der SC DHfK Leipzig hat am Samstagabend eine herbe Schlappe gegen den TBV Lemgo einstecken müssen. Das Team von Trainer Christian Prokop unterlag in der Lipperlandhalle mit 25:30 (13:18).

SC DHfK Trainer Christian Prokop (Archivbild)

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Das Saisonziel Klassenerhalt ist zwar erreicht, dennoch schmerzt die Niederlage: Der SC DHfK Leipzig hat am Samstagabend sein Auswärtsspiel gegen den TBV Lemgo mit 25:30 (13:18) verloren. Vor 4432 Zuschauern in der Lipperlandhalle zeigten sich die Gastgeber von Beginn an als das stärkere Team. Bereits drei Minuten nach Anwurf war der TBV auf vier Tore davongezogen. Das Leipziger Spiel hingegen war von technischen Fehlern geprägt. Geschäftsführer Karsten Günther resümierte nach der Partie zerknirscht: „Wir waren von Beginn an hinten dran und haben es nicht geschafft, unsere geistige Aggressivität aufs Parkett zu bringen.“

Während die ersten Angriffe der Lemgoer Rolf Hermann, Andrej Kogut und Anton Mansson gelangen, scheiterten Leipzigs Christoph Steinert und Philipp Weber am Gastgeber-Schlussmann Nils Dresrusse. „Da haben wir uns beeindrucken lassen von der aggressiven aber fairen Gangart und Beweglichkeit der TBV-Abwehr“, sagte Günther.

Peter Strosack und Philipp Weber schlossen mit ihren Treffern für Leipzig zunächst zum 4:2 auf. Näher als zwei Tore kam der SC DHfK allerdings nicht an Lemgo heran. Die Stationen lauteten 7:4, 8:5 und 9:6, dann legten die Lipperländer noch einen Gang zu und zogen beim 15:10 auf fünf Tore Vorsprung davon. Nach 23 Minuten versuchte Leipzigs Trainer Christian Prokop mit dem ersten Timeout das Ruder herum zu reißen, allerdings ohne Erfolg. Mit fünf Zählern Rückstand ging es in die Pause. „Wenn man in den ersten drei bis vier Minuten die Dinge auf den Punkt spielt, so dass man eine Sicherheit hat, dann macht man auch 18 Tore“, resümierte TBV Trainer Florian Kehrmann zufrieden.

Die Auszeit brachte keine Veränderung beim Kräfteverhältnis. Lemgo war beim 20:13 in der 35. Minute sogar auf sieben Tore davongezogen. Leipzig leistete sich dagegen weiter zahlreiche Abwehrfehler und kam erst in der Schlussphase zu einigen Konterchancen, die aber liegen blieben. „Wir hatten die Möglichkeit, den Abstand zu verkürzen und nochmal ein bisschen Spannung reinzubringen. Die Jungs ärgern sich“, bilanzierte Leipzigs Philipp Weber.

Am Sonntag geht es zunächst für Leipzigs A-Jugend weiter. Sie muss Auswärts im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft gegen den TSV GWD Minden antreten. Für die Profis wartet der nächste schwere Brocken bereits am kommenden Mittwoch. Dann heißt der Gegner in der Arena Leipzig Rhein-Neckar-Löwen. Anwurf gegen den derzeitigen Tabellenführer der ersten Handballbundesliga ist um 20.45 Uhr. Der Fernsehsender Sport1 überträgt live.

Clemens Haug

TBV Lemgo:
Rolf Herrmann: 7
Tim Honke: 5
Jonathan Stenbacken: 5

SC DHfK Leipzig:
Christoph Steiner 5
Peter Strosack: 4
Philipp Weber: 4

Siebenmeter: Leipzig 2/2, Lemgo 2/2

Strafen: Leipzig 2, Lemgo 3

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