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Zweite Pokalrunde erreicht: SC DHfK Leipzig überzeugt bei 29:23 gegen Drittligist Henstedt

Zweite Pokalrunde erreicht: SC DHfK Leipzig überzeugt bei 29:23 gegen Drittligist Henstedt

Leipzig. Die Zweitligahandballer des SC DHfK Leipzig haben die zweite Runde des DHB-Pokals erreicht. Mit einem 29:23-Sieg (14:8) gegen den SV Henstedt-Ulzburg setzten sich die Messestädter am Freitagabend gegen den Drittligisten durch.

Vor 584 Zuschauern präsentierten sich die Hausherren selbstbewusst und boten phasenweise eine überzeugende Leistung. "Ich bin sehr glücklich, über dieses Erfolgserlebnis", kommentierte Trainer Christian Prokop.

Er entschied sich in seinem Pflichtspieldebüt an der Pleiße für eine veränderte Formation. Lucas Krzikalla aus dem eigenen Nachwuchs durfte auf Rechts ran, der auf dieser Position zum Ende der Vorsaison mehrfach bärenstarke Lukas Binder auf Links. Für den langzeitverletzten Thomas Oehlrich begann Rico Göde am Kreis. Philipp Seitle sollte das Spiel im Rückraum leiten und Bälle verteilen. Pavel Prokopec und Neuzugang Maximilian Jonsson ergänzten die Start-Sieben, ebenso "Oldie" Gabor Pulay im Tor. Jonsson machte in der Abwehr laufend für den ebenfalls neuen Bastian Roschek Platz.

Die Hausherren benötigten etwa zehn Minuten um in der Partie anzukommen. "Wir waren am Anfang doch ganz schön nervös", bekannte Kapitän Göde freimütig. In der 13. Minute gingen die Grün-Weißen durch Krzikallas Treffer dann zum 6:5 erstmals in Führung und hatten das Geschehen in der Folge im Griff. Neben einem bestens aufgelegten Pulay im Tor, der allein in der ersten Hälfte zehn Versuche der gegnerischen Akteure vereitelte, fiel vor allem das Spiel von Jonsson ins Auge. Der 23-Jährige präsentierte sich schnell, sprunggewaltig und mit interessanten Ideen. Seine Bewegungen brachten die Henstedter des Öfteren in Verlegenheit. "Ich war da vor allem mit der Abwehrarbeit sehr zufrieden", kommentierte Christian Prokop später.

Etwa ab der 20. Minute begann der DHfK-Trainer mit personellen Veränderungen. Zu diesem Zeitpunkt leuchtete ein 8:7 auf der Anzeigetafel. Für Seitle kam nun Alexander Feld. "Alex im Rückraum hat unserem Spiel ein deutlich höheres Tempo verliehen", so der Trainer. Ab der 25. Minute ersetzte der aus Magdeburg gekommene Philipp Weber Pavel Prokopec. Zur Pause hatte sich der Vorsprung leistungsgerecht auf 14:8 erhöht. "Wir sind gut reingekommen und haben uns dann zu viele Fehlwürfe geleistet", monierte Gästecoach Tobias Skerka. "Davon haben wir uns nie richtig erholt."

Nach dem Wiederanpfiff wurde auf grün-weißer Seiter weiter durchgewechselt. Uli Streitenberger kam auf links und René Boese auf Rechts zum Einsatz. Nun schlichen sich zunehmend Laxheiten ins grün-weiße Spiel. "Wir hätten es einfacher haben können", zeigte sich Göde der eigenen Fehler bewusst. "Wir konnten in dieser Phase Lars Uwe Lang am Kreis der Gäste nicht mehr so ausschalten und haben vorn viele gute Bälle verworfen", resümierte Prokop. Die Gäste, die dem SC DHfK in der Vorsaison vor heimischem Publikum eine schmerzhafte Niederlage zugefügt hatten, konnten diese Unpässlichkeiten aber nur bedingt nutzen.

Trotz der Fehler vor allem in Hälfte zwei herrschte bei den DHfK-Akteuren im Anschluss gute Stimmung. "Ich denke, wir haben die Vorbereitung gut genutzt", sagte René Boese. Durch den neuen Coach habe es viele neue Elemente, viele neue Reize gegeben. "Das war gut." Lukas Binder hob vor allem die gute Stimmung innerhalb des Teams hervor. "Die letzten Wochen mit den Jungs haben viel Spaß gemacht. Da waren dann auch die üblichen Härten der Vorbereitung erträglich." Ausruhen wolle man sich aber weder auf guter Stimmung noch dem freitäglichen Pokalerfolg, so Kapitän Göde. "Wir haben noch viel zu tun. Ich denke, das war auch deutlich zu sehen."

Leipzig:

Tovas; Pulay; Streitenberger (1); Krzikalla (3); Binder (3); Jonsson (6); Boese (3/1); Roschek (1); Weber; Seitle; Prokopec (6/3); Feld (3); Göde (3).

Henstedt:

Peveling; Hampel; Bastian (1); Bitterlich (1); Kibat (7/3); Kohnagel (1); Lang (5); Völzke (3); Thöneböhn (2); Bitter (2); Wischniewski (1).

Siebenmeter:

Leipzig 4/4; Henstedt 3/4.

Strafen:

Leipzig 2; Henstedt 4.

Antje Henselin-Rudolph

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