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Überfall in Rio auf Segel-Olympiasieger - Verband besorgt

Olympia Überfall in Rio auf Segel-Olympiasieger - Verband besorgt

Der spanische Segler-Verband ist nach einem bewaffneten Raubüberfall auf Olympiasieger Fernando Echevarri in der Olympia-Stadt Rio de Janeiro um die Sicherheit der Sportler besorgt.

Rio de Janeiro. "Der Sicherheitsmangel in Rio zählt zu den größten Sorgen der Teams", teilte der Verband mit. "Nun hat das spanische Team die Gewalt zu spüren bekommen, die drei Monate vor Beginn der Olympischen Spiele in Rio zu Hause ist." Der Überfall ereignete sich bereits Freitagmorgen.

Echevarria, seine Segel-Partnerin Tara Pachego und Trainer Santi Vásquez-López wurden von fünf Männern mit Pistolen bedroht. Nach Angaben der Polizei erbeuteten sie Geld, Ausweise und eine Kamera.

Die Segler blieben unversehrt. Der Überfall ereignete sich im Bohème-Viertel Santa Teresa - das als nicht sicher gilt. Nach Angaben des Portal "O Globo" gab es in den ersten vier Monaten 2016 in Santa Teresa bereits 324 Überfälle - im Vorjahreszeitraum waren es 212. Echevarri hatte 2008 im Tornado in China Gold gewonnen. Tara Pachego ist Doppel-Weltmeisterin im 470er. Die Crew zählt zum Favoritenkreis im Kampf um Olympia-Medaillen in der Katamaran-Mixed-Klasse Nacra 17.

dpa

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