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Alle Blicke beim ATP-WM auf Murray und Djokovic

Tennis Alle Blicke beim ATP-WM auf Murray und Djokovic

Natürlich sorgt auch bei der ATP-WM in London das Duell zwischen Andy Murray und Novak Djokovic für den meisten Gesprächsstoff. Die Nummer eins der Weltrangliste steht erneut auf dem Spiel. Chancen rechnen sich aber auch noch sechs andere Hochkaräter aus.

Andy Murray geht als Nummer eins in die World Tour Finals der ATP.

Quelle: Andy Rain

London. Auch ohne die langjährigen Ausnahmekönner Roger Federer und Rafael Nadal dürfen sich die Tennisfans in London auf ein illustres Feld freuen.

Bei der ATP-WM der besten acht Spieler der Saison, die am Sonntag mit der Partie zwischen dem als Nummer eins entthronten Novak Djokovic und Österreichs Shootingstar Dominic Thiem beginnt, richten sich alle Blicke auf das Duell zwischen dem neuen Weltranglisten-Ersten Andy Murray und Boris-Becker-Schützling Djokovic. Doch die Außenseiter um US-Open-Sieger Stan Wawrinka oder Wimbledon-Finalist Milos Raonic wollen überraschen.

Die acht Teilnehmer im Überblick:

ANDY MURRAY (Großbritannien/Weltranglisten-1./29 Jahre): Gewann nach den missglückten US Open vier Turniere in Serie. In Paris übernahm er durch seinen kampflosen Halbfinalsieg Platz eins in der Weltrangliste. Spielt die Saison seines Lebens, holte zudem die Titel in Wimbledon und bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro.

NOVAK DJOKOVIC (Serbien/2./29): Wurde nach 122 Wochen in Serie von der Spitze der Weltrangliste verdrängt. Hat die ATP World Tour Finals zuletzt viermal nacheinander gewonnen (2012 bis 2015). Der Schützling von Boris Becker will die Ranglistenposition eins von seinem Rivalen Andy Murray so schnell wie möglich zurückholen.

STAN WAWRINKA (Schweiz/3./31): Sieg bei den US Open im Finale gegen Novak Djokovic, spielt ansonsten eine wechselhafte Saison. Gewann das Turnier in Genf im Mai, verpasste die Titelverteidigung bei den French Open. Danach auch Erstrunden- und Zweitrundenniederlagen. Liebt aber das Format mit nur acht Teilnehmern und Gruppenphase.

MILOS RAONIC (Kanada/4./25): Zum zweiten Mal nach 2014 für den Saisonabschluss qualifiziert. Heimlich, still und leise mittlerweile bis auf Platz vier der Weltrangliste geklettert. Stand im Juli in Wimbledon in seinem ersten Grand-Slam-Finale, verlor dort aber gegen Andy Murray. Mit seinen gewaltigen Aufschlägen immer gefährlich.

KEI NISHIKORI (Japan/5./26): Gewann bei den Olympischen Spielen in Rio die Bronzemedaille und ist zum dritten Mal nacheinander in London dabei. 2014 erreichte er bei den Tour-Finals das Halbfinale. Warf bei den US Open im Viertelfinale Andy Murray nach einem Fünf-Satz-Match aus dem Turnier. Kämpft um Platz 3 - so hoch stand er noch nie.

GAEL MONFILS (Frankreich/6./30): Der französische Tennis-Entertainer will das Publikum nicht nur mit spektakulären Schlägen und Aktionen unterhalten, sondern auch sportlich für Furore sorgen. Feiert sein Debüt im illustren Kreis der acht Besten und ist gleich am Eröffnungstag gegen den Kanadier Milos Raonic im Einsatz.

MARIN CILIC (Kroatien/7./28): Der US-Open-Sieger von 2014 hat sich mit seinem neuen Trainer Jonas Björkman viel vorgenommen. Gewann im August in Cincinnati den ersten Masters-Titel seiner Karriere im Finale gegen Andy Murray. "Ich fühle mich gut vorbereitet", sagte Cilic - der am Montag zum Auftakt auf Murray trifft.

DOMINIC THIEM (Österreich/9./23): Als erster österreichischer Einzelspieler seit Thomas Muster 1997 bei den Tour-Finals dabei. Profitierte als Nachrücker von der Verletzung und dem vorzeitigen Saisonschluss Rafael Nadals. 57 Siege und vier Titel sicherten ihm die Teilnahme. "Dass ich dabei bin, ist ein großer Traum", sagte er.

dpa

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