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Das bringt der Tag in Wimbledon

Tennis Das bringt der Tag in Wimbledon

In Wimbledon werden am sogenannten Manic Monday alle Achtelfinal-Partien bei Damen und Herren ausgespielt. Von den anfangs 17 deutschen Tennisprofis sind nur noch Angelique Kerber und Alexander Zverev dabei. Beide gehen als Außenseiter in ihre Partien.

Angelique Kerber trifft im Achtelfinale auf Garbine Muguruza.

Quelle: Kirsty Wigglesworth

London. Angelique Kerber und Alexander Zverev kämpfen am Montag in Wimbledon um den Einzug in das Viertelfinale. Ein Blick auf den Tag mit allen Achtelfinals bei Damen und Herren:

MANIC MONDAY ODER MAGIC MONDAY: Wimbledon ist das einzige Grand-Slam-Turnier, das sich einen spielfreien mittleren Sonntag gönnt. Und das einzige, bei dem danach alle Achtelfinals an einem Tag ausgespielt werden. So bekommen die Zuschauer neben den beiden verbliebenen deutschen Profis Angelique Kerber und Alexander Zverev auch alle anderen Größen von Titelverteidiger Andy Murray über French-Open-Champion Rafael Nadal und Novak Djokovic bis hin zum siebenmaligen Wimbledon-Champion Roger Federer zu sehen.

ANGELIQUE KERBER - GARBINE MUGURUZA:

Obwohl (noch) die Nummer eins der Welt, geht die zuletzt kriselnde Angelique Kerber als Außenseiterin in das Match (12.30 Uhr) gegen die French-Open-Siegerin von 2016 und Wimbledon-Finalistin von 2015. Vor zwei Jahren hat sie auf dem Heiligen Rasen schon einmal gegen Muguruza verloren, die vergangenen vier Partien gegen die Spanierin endeten allesamt mit einer Niederlage für Kerber. Doch die 29-Jährige aus Kiel zeigte in der dritten Runde gegen Shelby Rogers ihr "Kämpferherz", wie sie es formulierte. Unterliegt Kerber erneut, verliert sie auch Platz eins der Weltrangliste. Mit einem Sieg würde sie ihr erstes Grand-Slam-Viertelfinale in diesem Jahr erreichen.

ALEXANDER ZVEREV - MILOS RAONIC:

Mit 20 Jahren hat es Alexander Zverev zum ersten Mal in seiner vielversprechenden Karriere bei einem der vier wichtigsten Turniere in die zweite Woche geschafft. Gegen den Vorjahresfinalisten Milos Raonic und dessen gewaltigen Aufschlag wird es schwer für den Hamburger. Doch den bislang einzigen Vergleich mit der Nummer sieben der Welt hat Zverev gewonnen: im Mai auf dem Weg zu seinem Titel beim Masters-Turnier auf Sand in Rom im Viertelfinale. Zusätzliche Motivation für Zverev: Im Viertelfinale könnte es zu einem Duell mit seinem Idol Roger Federer kommen. Der 35 Jahre alte Schweizer bezwang in Runde drei Alexanders älteren Bruder Mischa Zverev.

UND WAS PASSIERT SONST NOCH?

Der Blick auf den Spielplan erfreut das Herz des Tennis-Fans. Roger Federer dürfte gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow erstmals im Turnier wirklich gefordert werden. Andy Murray tat sich gegen den Italiener Fabio Fognini in der dritten Runde schwer, ist aber gegen Benoit Paire aus Frankreich genau so favorisiert wie Rafael Nadal gegen den Luxemburger Gilles Muller oder Novak Djokovic gegen den Franzosen Adrian Mannarino. Bei den Damen verspricht das Duell zwischen der ehemaligen Weltranglisten-Ersten und zweimaligen Australian-Open-Siegerin Victoria Asarenka aus Weißrussland und der an Nummer zwei gesetzten Rumänin Simona Halep Spannung.

dpa

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