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Federer denkt trotz Zika-Virus nicht an Olympia-Verzicht

Tennis Federer denkt trotz Zika-Virus nicht an Olympia-Verzicht

Für Tennis-Star Roger Federer kommt ein Verzicht auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro trotz des Zika-Virus nicht infrage. "Ich habe das nie in Betracht gezogen.

London. Olympia war für mich immer eine große Sache", sagte der Schweizer in Wimbledon.

"Ich werde mich mit Mückenspray schützen und alle Vorsichtsmaßnahmen treffen, die ich treffen muss", sagte er. Bei den Olympischen Spielen in London vor vier Jahren hatte Federer das Einzel-Finale gegen den Briten Andy Murray verloren.

Murray zählt für Federer neben dem serbischen Weltranglisten-Ersten und Titelverteidiger Novak Djokovic zu den Wimbledon-Favoriten. Der 34-Jährige selbst geht ohne einen Titel aus diesem Jahr in das dritte Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison, das am Montag in London beginnt. Nach einer Knie-Operation und Rückenproblemen hat der siebenmalige Wimbledon-Sieger erst sechs Turniere in diesem Jahr gespielt und haderte zuletzt mit seiner Form. Bei den Rasenturnieren in Stuttgart und Halle verlor er jeweils im Halbfinale.

"Ich habe das Gefühl, es wird besser", sagte Federer. "Für mich wird es wichtig sein, durch die erste Woche zu kommen." In der ersten Runde trifft er auf den Weltranglisten-51. Guido Pella aus Argentinien.

dpa

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