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Federer fühlt sich bereit für Comeback in Stuttgart

Tennis Federer fühlt sich bereit für Comeback in Stuttgart

Nach der Absage für die French Open greift Roger Federer wieder an. Der Schweizer schaut bei der Vorbereitung auf Wimbledon in Stuttgart nur auf sich. Die Erfolge der Konkurrenz beunruhigen ihn nicht.

Stuttgart. Auf seinem Lieblingsbelag will es Roger Federer noch einmal wissen. Nachdem die ersten Monate des Jahres sportlich eine Katastrophe für den Tennisprofi aus der Schweiz waren, hofft er nun auf dem Rasen von Stuttgart auf die Wende.

"Ich habe sofort gesagt, das muss man ausnutzen", sagte der langjährige Weltranglisten-Erste über die Gründe für seinen Start beim MercedesCup auf dem Stuttgarter Weissenhof, der vor einem Jahr erstmals auf Rasen ausgetragen worden war.

Federer hatte nach mehreren Verletzungen im Frühjahr unter anderem für die French Open abgesagt. Dies sei die richtige Entscheidung gewesen. "Ich habe keinen Rückschritt erlebt in den letzten drei Wochen. Jetzt geht es mir ziemlich gut", sagte der 17-malige Grand-Slam-Turniersieger. Zudem habe er die Zeit daheim mit der Familie genossen. "Nach all den Jahren ist es okay, wenn man mal ein Major verpasst. Es geht sowieso nicht nur um die Majors."

Es sei hingegen "speziell", nach über 1300 Partien auf der ATP-Tour zum ersten Mal bei einem neuen Turnier anzutreten, versichert Federer. Über die Möglichkeit, bei einem zusätzlichen Rasen-Wettbewerb zur Vorbereitung auf Wimbledon anzutreten, freue sich der Gras-Spezialist "riesig".

Zu hohe Ziele für den Wettbewerb in Stuttgart steckt sich der 34-Jährige aber nicht. Zumindest öffentlich. "Wenn ich ein paar Spiele überleben sollte, wenn man im Halbfinale ist, dann träumt man vom Titel", sagt er. "Aber schon jetzt an den Titel zu denken, wäre für mich ein bisschen zu früh."

Noch kein Turnier konnte der erfolgsgewohnte Schweizer in diesem Jahr gewinnen, musste mehrere Starts wegen Verletzungen absagen. Erst hatte er sich am Tag nach seiner Halbfinal-Niederlage gegen Novak Djokovic bei den Australian Open einen Meniskusriss zugezogen. Dann plagten ihn zuletzt Rückenprobleme. "Es war ein schwieriges Jahr für mich, um es milde auszudrücken", sagt er.

Die zwischenzeitlich großen Erfolge seines Konkurrenten Djokovic sieht Federer weder als Ansporn noch als zusätzlichen Druck: "Wichtig ist, dass ich jetzt zurückkomme von meinen Verletzungen. Das ist das einzige, was mich großartig interessiert."

Trotz allem, ein Turnier-Sieg in Stuttgart würde dem Schweizer einen Schub verleihen mit Blick auf Wimbledon und die Olympischen Spiele im August. "Es wäre schon der Traum", gibt er zu.

dpa

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