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Kerber: "Mich mit Steffi zu vergleichen, geht nicht"

Tennis Kerber: "Mich mit Steffi zu vergleichen, geht nicht"

Angelique Kerber steht im Wimbledon-Finale gegen Serena Williams. Die beste deutsche Tennis-Dame will als erste Deutsche seit Steffi Graf 1996 beim Rasenturnier triumphieren. Und verhindern, dass Williams mit dem Gewinn des 22. Grand-Slam-Titels mit Graf gleichzieht.

London. Fragen an Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber nach ihrem Final-Einzug in Wimbledon.

Wie fällt Ihr Fazit zum Spiel aus?

Angelique Kerber:  Ich war nervös am Anfang, doch dann habe ich einfach versucht, meinen Plan umzusetzen. Ich wusste, was auf mich zukommt. Das war das, was mich ein bisschen entspannt hat. Ich wusste, dass ich mich heute gut bewegen muss. Der Matchball hat gezeigt, dass das der Schlüssel zum Erfolg war, dass ich viele Bälle zurückbringe.

Wie erleichtert sind Sie und wie hungrig sind Sie jetzt noch?

Kerber:  Beides. Natürlich bin ich froh, dass ich zum ersten Mal im Wimbledon-Finale stehe. Aber ich weiß, dass das Turnier noch nicht zu Ende ist. Die Euphorie ist echt ein schönes Gefühl, aber die Euphorie kann noch zwei Tage warten.

Welches sind Ihre ersten Erinnerungen an Wimbledon?

Kerber:  Ich weiß noch, dass ich Wimbledon im Fernsehen geschaut habe, dass alle in Weiß gespielt haben. Das wurde auch von außen immer als etwas Besonderes wahrgenommen. Ich habe hier einige schwere Matches gehabt, deswegen ist Wimbledon auch für mich sehr speziell.

Sie haben als erste Deutsche seit Steffi Graf ein Grand-Slam-Turnier gewonnen und können als erste Deutsche seit Graf in Wimbledon triumphieren. Kann man da einen Vergleich ziehen?

Kerber:  Mich mit Steffi zu vergleichen, das geht nicht. Sie ist ein Champion. Sie hat alles gewonnen, was man gewinnen kann. Sie war immer mein Vorbild, das ist sie immer noch. Ich muss meinen eigenen Weg gehen. Vergleiche mit Steffi sind schwierig.

Wie wollen Sie das Match gegen Serena Williams angehen? 

Kerber:  Ich bleibe meinem Stil treu. Ich werde nichts versuchen zu ändern. Ich weiß, dass ich von Anfang an versuchen muss, sie zu bewegen. Wenn sie in ihrer Komfortzone steht, schlägt sie alle 6:1 und 6:1. Ich werde versuchen, mein Spiel zu spielen, und versuchen, dass sie Fehler macht. Ich will es aber auch genießen.

Was haben Sie von Serena Williams bislang mitbekommen?

Kerber:  Ich glaube, dass sie auch ein bisschen Druck haben wird. Sie hat die letzten zwei Finals verloren und will Geschichte schreiben. Sie wird alles dafür tun, um es jetzt nicht ein drittes Mal zu tun. Aber sie hat mich auf der anderen Seite. Und ich werde alles dafür tun, dass sie es nicht schafft. Es wird auf jeden Fall ein gutes Match. Und ich hoffe, dass ich sie wieder schlagen kann.

dpa

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