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Ungewöhnliches Wimbledon-Geschehen am Sonntag

Tennis Ungewöhnliches Wimbledon-Geschehen am Sonntag

Zum ersten Mal dürfen die beiden deutschen Tennisprofis Annika Beck und Alexander Zverev auf dem Centre Court von Wimbledon antreten. Dass sie am Sonntag spielen, ist eine absolute Ausnahme.

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Ein Zuschauer studiert die Matchansetzungen.

Quelle: Hannah Mckay

London. Beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon kann sich die beste deutsche Tennis-Dame Angelique Kerber erholen. Sie ist erst am Montag wieder dran. Für Annika Beck und Alexander Zverev geht es in ihren Drittrunden-Partien bei der Rasen-Veranstaltung in London um den Einzug ins Achtelfinale.

Ein Überblick:

DIE TRADITION: Normalerweise ist es in Wimbledon üblich, dass der mittlere Sonntag des zweiwöchigen Grand-Slam-Turniers spielfrei bleibt. Nur in absoluten Ausnahmefällen weichen die Organisatoren von dieser Tradition ab. So wird an diesem Sonntag erst zum vierten Mal in der 139-jährigen Geschichte Tennis gespielt. Das Wetter hat die Veranstalter zu dieser Entscheidung gezwungen. Zuvor fiel nur 2004, 1997 und 1991 der spielfreie Sonntag aus. Die Premiere gab es in dem Jahr, als Michael Stich im bislang einzigen deutschen Endspiel Boris Becker besiegte.

DIE DEUTSCHE TENNIS-DAME: Um 12.30 Uhr deutscher Zeit beginnen die Partien. Annika Beck bestreitet das zweite Spiel auf dem Centre Court gegen Serena Williams. Gegen die Weltranglisten-Erste, die Titelverteidigerin, die Favoritin. "Es ist eine große Herausforderung. Man muss mehr als 100 Prozent spielen, um sie schlagen zu können", sagte Beck. Am Freitag war die 22-Jährige extra noch mal auf dem Centre Court, um die "Atmosphäre zu spüren". Auf dem wohl berühmtesten Tennis-Platz hat sie noch nie gespielt.

DER DEUTSCHE TENNIS-HERR: Alexander Zverev heißt der Hoffnungsträger. Der 19-Jährige ist der letzte verbliebene Deutsche in der Herren-Konkurrenz. Gegen Tomas Berdych tritt er nach Annika Beck auf dem Centre Court an, auf dem wegen des Dachs auch bei Regen gespielt werden könnte. Gegen den Tschechen ist der Hamburger Außenseiter. Berdych liegt in der Weltrangliste auf Platz neun, Zverev steht als 28. so gut wie nie da. Zweimal standen sich die beiden in diesem Jahr schon gegenüber. Zweimal verlor Zverev knapp gegen den Wimbledon-Finalisten von 2010.

dpa

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