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Zverev siegt knapp - Trainer Ferrero "perfekte Ergänzung"

Tennis Zverev siegt knapp - Trainer Ferrero "perfekte Ergänzung"

Alexander Zverev steht beim ersten Turnier mit dem früheren Weltranglistenersten Juan Carlos Ferrero im Trainerteam im Achtelfinale. Die erst kürzlich geschlossene Partnerschaft mit dem Spanier ist etwas besonderes für Zverev, der auch seinen Vater lobte.

Washington. Deutschlands Tennis-Star Alexander Zverev hat beim Einstand seines neuen Trainers Juan Carlos Ferrero einen knappen Sieg gefeiert.

Beim Turnier in Washington gewann Zverev 4:6, 6:3, 7:6 (7:5) gegen den Australier Jordan Thompson und zog in der US-Hauptstadt in das Achtelfinale ein. Danach lobte er den Spanier Ferrero als "perfekte Ergänzung" für sein Trainerteam. Der frühere Weltranglisten-Erste begleitet Zverev derzeit erstmals seit seiner Aufnahme in den Betreuerstab des Weltranglisten-Achten Ende Juli.

"Es war eine Entscheidung von meinem Vater und mir zusammen", sagte Zverev zum Entschluss, mit Ferrero zusammenzuarbeiten. "Er ist aus meiner Sicht ein kluger Mann und einfach ein toller Typ. Ein weiterer Grund ist die Tatsache, dass er einen Grand-Slam-Titel gewonnen hat und die Nummer eins in der Welt war. Jemanden wie ihn bei großen Turnieren an meiner Seite zu haben, ist etwas Besonderes für mich, und ich glaube seine Mentalität hilft zusätzlich." Es war seine einfache Entscheidung gewesen, ihn ins Team aufzunehmen: "Er kann natürlich auf dem Platz hilfreich sein, er kann mir sagen was ich tun soll und was ich falsch mache."

Der 20-jährige Zverev bezeichnete zudem seinen Vater als einen der "größten Familientrainer aller Zeiten. "Er hat zwei Söhne in den Top 25 in der Welt", sagte Zverev. "Das ist nicht einfach zu bewerkstelligen. Ich glaube, kein anderer Trainer hat das geschafft."

Auch Neu-Coach Ferrero musste auf der Tribüne allerdings lange bangen. Nach 2:12 Stunden verwandelte sein Schützling aus Hamburg in einem umkämpften Spiel den ersten Matchball gegen den Weltranglisten-75. Thompson. Bei dem mit 1,75 Millionen Dollar trifft Zverev nun auf den Weltranglisten-106. Tennys Sandgren aus den USA, der beim Stand von 6:3, 3:0 von der Aufgabe des favorisierten Australiers Nick Kyrgios profitierte.

dpa

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