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1. FC Lok 1. FC Lok: Außenverteidiger Robert Berger bleibt bis 2020
Sportbuzzer 1. FC Lok 1. FC Lok: Außenverteidiger Robert Berger bleibt bis 2020
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08:01 07.04.2018
Robert Berger vom 1. FC Lok Leipzig. Quelle: Kempner
Leipzig

Es ist ein klares Bekenntnis: „Hier wächst gerade etwas Großes zusammen. Etwas, das in den kommenden Jahren explodieren kann.“ Mit dieser Aussage spricht Robert Berger vielen Fans des 1. FC Lok aus der Seele. Der 21-jährige Außenverteidiger hat mit den Blau-Gelben noch viel vor – und deshalb seinen Vertrag am Mittwoch um zwei Jahre bis 2020 verlängert. Ein weiterer Grund für die Unterschrift war seine Freundin.

„Die Entscheidung, hier zu bleiben, ist mir leicht gefallen. Trainer und Mannschaft haben mich sehr gut aufgenommen“, sagt Berger mit einem Lächeln. Allein gefasst habe er den Entschluss allerdings nicht. „Ich lebe gern in der Stadt. Aber das muss auch für meine Freundin gelten. Da ich ein Familienmensch bin, war sie mein erster Ansprechpartner bei der Verlängerung.“ Der 1,79 Meter große Rechtsfuß ist im vergangenen Sommer von Zwickau nach Probstheida gewechselt. Freundin Julia (27), mit der er seit zwei Jahren zusammen ist, ging den Weg mit. „Sie hat schnell eine neue Arbeit gefunden. Wir fühlen uns beide sehr wohl in Leipzig.“

Lok-Trainer Heiko Scholz freut sich über die Vertragsverlängerung: „Robert ist ein absoluter Wunschspieler und ich denke, mit seinem Verbleib hat er ein Zeichen gesetzt, welchem auch andere Spieler folgen werden, die wir weiterhin an uns binden möchten.“ Vertragsangebote haben Peter Misch, Benjamin Kirsten, Nils Gottschik und Paul Maurer.

Über seine Zukunft macht sich Teamkollege Robert Berger, geboren in Bad Muskau in der Oberlausitz, derzeit keine Gedanken: „Der Fokus liegt voll auf Lok.“ Für den Verein schnürt der Abwehrspieler mit der Rückennummer 2 als Vollprofi die Fußballschuhe. Wie wichtig das aus sportlicher Sicht ist, erklärt Lok-Sportdirektor Rüdiger Hoppe: „Wenn du dich voll auf Fußball konzentrieren kannst, ist die Trainingsintensität höher. Auch kannst du öfter trainieren und hast längere Regenerationsphasen, als wenn zwischendurch die Arbeit ruft.“

Berger, der beim 2:2 in Neugersdorf eine Gelb-Sperre absaß, bestritt elf Partien in der deutschen U17, war im Zweitliga-Team von Energie Cottbus, stieg mit dem FSV Zwickau in die 3. Liga auf. Zudem steht ein Länderspiel für die U21 von Kasachstan zu Buche. Seine Eltern stammen aus dem zentralasiatischen Land, sind vor 24 Jahren nach Deutschland gezogen. „Sie wohnen derzeit in Weißwasser. Wenn es sich ergibt, kommen sie zu meinen Spielen.“

Das soll auch am morgigen Sonntag (Anpfiff 13.30 Uhr) der Fall sein, wenn Budissa Bautzen ins Bruno-Plache-Stadion kommt. Rüdiger Hoppe erwartet einen Gegner auf Augenhöhe: „Die werden um jeden Zentimeter Boden kämpfen. Da müssen wir uns gehörig straffen.“ Nicht an Bord sind Markus Krug (5. Gelbe) und Ryan Malone (10. Gelbe). Robert Zickert hat Wadenprobleme, Matus Lorincak ist erkältet. Der Verein rechnet mit 2500 bis 3000 Fans.

Von Matthias Klöppel

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