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HC Leipzig bereitet sich in der Bundesliga auf den DHB-Pokal vor – erste Station Leverkusen

HC Leipzig bereitet sich in der Bundesliga auf den DHB-Pokal vor – erste Station Leverkusen

In drei Wochen ist es so weit: Das Final Four im DHB-Pokal steigt in der Leipziger Arena. Bis dahin bestreitet der HC Leipzig noch zwei Spiele in der Meisterschaft.

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Anne Müller vom HCL (M.), hier im Spiel gegen den Thüringer HC, feierte im Trikot der Nationalmannschaft ein Jubiläum. Sie bestritt bereits 150 Länderspiele für Deutschland.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Das Kuriose: Beide Gegner könnten auch die Kontrahenten im Kampf um den Pokal sein.

Die Meisterschaft ist für den HC Leipzig in dieser Saison wohl abgehakt. Acht Punkte trennen den Tabellenzweiten in sieben verbleibenden Spielen schon vom Titelverteidiger Thüringer HC. Deshalb gilt nun die volle Konzentration dem DHB-Pokal. „Wir wollen jetzt jedes Spiel dafür nutzen, um uns auf das Finalturnier in unser eigenen Halle vorzubereiten“, sagte Nationalspielerin Anne Müller.

„Die Vorbereitung“ beginnt am Sonntag, 16 Uhr, in der Meisterrunde beim Tabellendritten Bayer 04 Leverkusen. Die Elfen spielen im zweiten Halbfinale des DHB-Pokals gegen Blomberg, könnten also der Kontrahent im Finale sein. Trainer Wieland Schmidt ist froh, dass all seine Handballerinnen nach anderthalb Wochen gesund und munter von ihren Nationalmannschaften zurückgekehrt sind. „Die Mädels sind alle richtig gut drauf“, erklärt er. Melanie Herrmann (Österreich) und Karolina Kudlacz (Polen) gewannen jeweils beide EM-Qualifikationsspiele und zeigten starke Leistungen. Debbie Bont holte mit den Niederlanden gegen den Favoriten Spanien immerhin einen Sieg.

Die deutsche Auswahl testete zweimal gegen Rumänien und verlor beide Partien. „Wir sind trotzdem mit einem guten Gefühl wieder gekommen, weil wir viel ausprobiert haben“, sagt Anne Müller, die nebenbei ein Jubiläum feierte. Die Kreisläuferin absolvierte ihr 150. Länderspiel im DHB-Trikot und dürfte damit Rekordnationalspielerin des HCL sein.

Für sie ist das Spiel in Leverkusen auch eine Rückkehr in die alte Heimat. Denn bei Bayer spielte die inzwischen 30-Jährige von 1999 bis 2002 und hat immer noch persönliche Verbindungen in die Stadt. „Klar freut man sich darauf, auch außerhalb des Spielfelds mit alten Bekannten zu sprechen.“

Am Freitag in einer Woche ist dann der Buxtehuder SV, Halbfinalgegner im Pokal, zur Bundesligapartie in Leipzig zu Gast. „Das sind beides Spiele in denen wir alles geben müssen“, sagt Müller. Um den ersten Titel nach vier Jahren geht es dann am 26. und 27. April. Der Pokal steht schon in Leipzig.

Anne Grimm

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