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HC Leipzig feiert bis zum Montagmorgen - Erleichterung nach Pokalsieg

HC Leipzig feiert bis zum Montagmorgen - Erleichterung nach Pokalsieg

Die ausgelassene Feier in einem Leipziger Nachtclub ging bis in die frühen Morgenstunden. „Von Millionen Steinen, die uns vom Herzen gefallen sind“, sprach HCL-Trainer Max Berthold, der allerdings nur drei Monate auf seinen ersten Titel warten musste.

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HCL-Party im L 1.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Im Januar trat der Lehramtsstudent gemeinsam mit Handball-Olympiasieger Wieland Schmidt die Nachfolge von Thomas Örneborg an.

Fotos von der Party im L 1

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Leipzig. Ein 26 Jahre alter Student hat geschafft, was seinen prominenten Vorgängern Heine Jensen, Stefan Madsen und Thomas Örneborg versagt blieb – als Trainer mit dem HC Leipzig den DHB-Pokal gewinnen. Coach Max Berthold holte sich mit seinem HCL am Sonntag vor 5369 Zuschauern den Pott in der heimischen Arena. Im Finale besiegten die Gastgeberinnen das Überraschungsteam von der HSG Blomberg-Lippe mit 36:26 (17:10).

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„Die Trainer vorher haben auch gute Arbeit geleistet, daran haben wir nur angeknüpft“, sagte der bescheidene 26-Jährige. Geprägt von den vielen Endspiel-Niederlagen der vergangenen Jahre war hingegen Nationalspielerin Saskia Lang: „Diesmal haben wir allen gezeigt, dass der HC Leipzig noch ein Finale gewinnen kann.“ In der vergangenen Saison scheiterten die Sächsinnen in beiden Endspielen - in der Meisterschaft und im Pokal am ärgsten Konkurrenten Thüringer HC. Der schied diesmal bereits im Pokal-Viertelfinale aus, war zum Final Four trotzdem zum Zuschauen aus dem benachbarten Thüringen angereist.

Von den Emotionen überwältigt und tränenüberströmt wurde HCL-Kapitänin Karolina Kudlacz von Bundestrainer Heine Jensen als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet. „Individuelle Preise sind nicht wichtig. Ich bin einfach nur erleichtert, dass wir es geschafft haben“, sagte die polnische Nationalspielerin. Ihren ersten Triumph im Leipziger Trikot feierte Maura Visser, die seit drei Jahren Spielmacherin des HCL ist. Bei der Pokalfeier gingen der 28-jährigen Niederländerin aber auch die schwierigen Momente der Saison durch den Kopf: „Es gab viele Tiefpunkte. Vor allem nach der deutlichen Niederlage (28:45) gegen den THC. Wir haben dann einiges im Training verändert und sind deutlich besser geworden. Jetzt ist das eine schöne Krönung der Saison.“

Fotos vom Finale und der Siegerehrung

Für gleich vier Spielerinnen war es auch die letzte Chance auf einen Titel mit dem HCL. Die beiden Torhüterinnen Julia Plöger und Melanie Herrmann, Rechtsaußen Debbie Bont und WM-Torschützenkönigin Susann Müller verlassen den Verein im Sommer. Dafür kehrt Nationaltorhüterin Katja Schülke aus der Schwangerschaftspause ins Tor der Leipzigerinnen zurück.

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Final Four - Finale: Alexandra Mazzucco (m.) wird von Blombergs Franziska Mueller (l.) und Noelle Frey behindert.

Quelle: dpa

Vom Liga-Konkurrenten HSG Bensheim/Auerbach verpflichtete der Verein die beiden Außenspielerinnen Kaya Diehl und Helena Hertlein. Auch auf der Rückraumposition soll noch Verstärkung her, eine junge Skandinavierin steht auf dem Wunschzettel des neuen Trainers Norman Rentsch. Bis zum Mittwoch haben die Leipzigerinnen frei und Zeit, um ihren Siegesrausch auszuschlafen. Dann ist der HCL in der Meisterrunde bei TuS Metzingen gefordert.

Chancen auf die Meisterschale hat Leipzig allerdings nicht mehr. In der Bundesliga dominierte in dieser Saison erneut der Thüringer HC, der fünf Spieltage vor Schluss noch immer ungeschlagen ist.

Anne Grimm, dpa

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