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Zwei Welten: HCL mit letzter Chance gegen Champions-League-Finalisten des Vorjahres

Zwei Welten: HCL mit letzter Chance gegen Champions-League-Finalisten des Vorjahres

Eine höhere Hürde gibt es in der Königklasse kaum – am Samstag (14 Uhr) empfängt der HC Leipzig den Vorjahresfinalisten Buducnost Podgorica in der heimischen Arena.

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Keine Chance gegen die beinharte Abwehr von Buducnost Podgorica: Im Hinspiel verlor der HCL 21:28.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Das Team aus Montenegro residiert schon seit Mittwoch im Leipziger Lindner Hotel, bereitet sich mit mehreren Trainingseinheiten auf das Duell vor. Ein Luxus, den es beim HCL nicht gibt. „Solche Reisestrapazen und die vielen Spiele hintereinander, wie wir sie haben, kennen die nicht“, erklärt Kapitän Karolina Kudlacz.

 

Während Podgorica in dieser Saison bisher nur etwa zehn Partien bestritt, weil es in Montenegro keine eigene Liga gibt, haben die Leipzigerinnen schon an die 30 Spiele auf dem Buckel. „Wir sind physisch und psychisch momentan an der Grenze“, meint Trainer Norman Rentsch. Trotzdem appelliert er vor dem möglicherweise letzten Heimauftritt in der Königsklasse an sein Team: „Wir wollen mutig spielen und alles rein werfen, vielleicht unterschätzen sie uns etwas.“ Der Favorit auf den diesjährigen Champions-League-Titel, der sich schon 2012 die europäische Krone aufsetzte, ist bereits Gruppensieger und für das Viertelfinale qualifiziert. Im Hinspiel unterlag das Rentsch-Team im Hexenkessel von Podgrorica vor 4500 Zuschauern 21:28.  

 

Auch wenn die beiden Teams Welten trennen, sind vor allem zwei heiße Duelle am Samstag zu erwarten. Mit Katja Schülke auf Leipziger und Clara Woltering auf Podgoricas Seite, stehen die beiden besten deutschen Keeperinnen im Tor. Zudem treffen mit HCL-Kapitän Kudlacz, 68 Tore und Christina Neagu, 66 Treffer, die derzeit erfolgreichsten Torschützen der Königsklasse aufeinander.

Gelingt dem HCL die große Sensation und mindestens ein Punktgewinn, könnte es in einer Woche beim Meister Thüringer HC zum Endspiel um die Runde der besten Acht kommen. Wenn das nicht nochmal eine extra Portion Motivation für die Leipzigerinnen ist.

LVZ-Online überträgt die Partie aus der Arena Leipzig am Samstag ab 14 Uhr wie gewohnt im Liveticker.

Anne Grimm

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