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Erstes Heimspiel nach Pokalsieg: HC Leipzig schlägt VfL Oldenburg nach knapper Endphase

Erstes Heimspiel nach Pokalsieg: HC Leipzig schlägt VfL Oldenburg nach knapper Endphase

Leipzig. Sechster Sieg im siebenten Meisterrundenspiel: Der Bundesliga-Zweite HC Leipzig gewann am Sonntag in eigener Halle gegen den Tabellensechsten VfL Oldenburg mit 31:30 (16:15).

Vor knapp 1500 Zuschauern war Kapitänin Karolina Kudlacz mit acht Toren am erfolgreichsten. 

„Die Meisterrunde zeigt deutlich, wie die Reihenfolge in der Bundesliga ist“, sagte VfL-Trainer Leszek Krowicki und fügte hinzu: „Leipzig hat verdient den Pokal gewonnen und auch verdient den zweiten Platz erreicht. Aber heute war der Sieg ein bisschen glücklich.“

 

Der HCL begann mit zwei schnellen Toren von Alexandra Mazzucco und Kudlacz. Dann glänzten vor allem die Torhüterinnen auf beiden Seiten. Im ersten Heimspiel nach dem Pokalsieg vor zwei Wochen trat Leipzig selbstbewusst auf und führte 3:1 sowie 7:5. Oldenburg blieb immer dran und erzielte nach einer Viertelstunde beim 8:7 die erste Führung. „Man merkt was passiert, wenn wir nur halbe Sachen machen“, sagte HCL-Coach Wieland Schmidt.   Leipzig gewann beim 12:9 aber wieder Oberwasser, konnte sich gegen den aufopferungsvoll kämpfenden VfL trotzdem nie so richtig absetzen. Obwohl das Team von Leszek Krowicki in der Meisterrunde erst einen Sieg einfuhr, war der Aufwind vom knappen Erfolg am vergangenen Wochenende in Leverkusen zu spüren.

 

Zwar hatte die Partie mit Blick auf die Tabelle für die Leipzigerinnen keine Brisanz mehr, weil sie vom zweiten Platz nicht zu verdrängen sind, doch der HCL hatte die schmerzliche 23:33-Niederlage im Februar in Oldenburg nicht vergessen und wirkte fokussiert.

 

Ein Knackpunkt in Halbzeit zwei: Die junge Nicole Roth kam für einen Siebenmeter ins Tor, parierte und Maura Visser traf im Gegenzug zum 21:18. Leipzig zog zwischenzeitlich sogar auf fünf Tore davon, verlor dann allerdings die Konzentration und so wurde es am Ende noch einmal knapp. Kudlacz verwandelte Sekunden vor dem Abpfiff den entscheidenden Treffer.  

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Leipzig. Sechster Sieg im siebenten Meisterrundenspiel: Der Bundesliga-Zweite HC Leipzig gewann am Sonntag in eigener Halle gegen den Tabellensechsten VfL Oldenburg mit 31:30 (16:15). Vor knapp 1500 Zuschauern war Kapitänin Karolina Kudlacz mit acht Toren am erfolgreichsten.   

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„Wir sind ein Stück weit müde von der langen Saison, dann kommt es auch zu solchen Schwächephasen“, sagte Torhüterin Melanie Herrmann, die kommendes Jahr für den Liga-Konkurrenten Göppingen spielt. „Das ist ein bisschen Heimat, ich bin nur etwas mehr als eine Stunde von zu Hause entfernt. Außerdem werde ich dort verbeamtet, der Job hat Priorität“, sagte Herrmann zu ihren Beweggründen.       Statistik:   HCL: Herrmann, Roth, Plöger, Visser 7/4, Mazzucco 3, Müller A. 1 , Bont 5, Schulze 3, Kudlacz 8/2, Hubinger 1, Lang , Müller S. 2, Reimer 1, Mitrovic   VfL: Renner, Wester, Schnack, Meyer 3, Bitter, Birke 3, Schirmer 3, Wenzl 3, van der Heijden 10/1, Kethorn 4, Loerper 2/1, Geschke 2   Siebenmeter: HCL: 6/5 VfL: 3/1   Zuschauer: 1489

Anne Grimm

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