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Europapokal-Finale verpasst – HC Leipzig unterliegt in Viborg 27:33

Europapokal-Finale verpasst – HC Leipzig unterliegt in Viborg 27:33

Der Traum vom Finale des Handball-Europapokals der Pokalsieger ist für den HC Leipzig geplatzt. Im Rückspiel des Halbfinals unterlag die Mannschaft von Trainer Stefan Madsen am Ostermontag in Viborg mit 27:33,  nachdem sie vor einer Woche das erste Duell mit 30:29 für sich entschieden hatte.

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Der HC Leipzig hatte es im Rückspiel gegen Viborg schwer, im Angriff Akzente zu setzen.

Quelle: Sebastian Brauner

Viborg. Beste Werferin für Leipzig war Natalie Augsburg (5). Für Viborg zeigte sich Johanna Ahlm (7) am treffsichersten.

Beide Teams begannen die Partie in Viborg mit viel Respekt. Erst in der sechsten Minute erzielte HCL-Spielerin Anne Müller das erste Tor des Spiels. Viborg wirkte zu Beginn sichtlich nervös und kam in eigener Halle nur langsam in Fahrt. Der dreimalige Champions-League-Sieger nahm jedoch nach der ersten und einzigen Leipziger Führung das Zepter in die Hand, nach zehn Minuten stand es 4:1.

Die Leipzigerinnen agierten vor allem im Angriff zu fahrlässig, konnten ihre Chancen nicht nutzen. Der Favorit legte nach und hielt den HCL weiter mit vier Toren auf Abstand, 8:4 und 9:5. "Wir waren in der Anfangsphase nicht gut drauf und mussten dann ständig einem Rückstand hinterherlaufen", sagte Anne Müller nach dem Spiel und ergänzte: "Es sollte heute einfach nicht sein. Viborg hat unsere Fehler ausgenutzt und Grit Jurack die entscheidenden Tore gemacht."

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Viborg. Der Traum vom Finale des Handball-Europapokals der Pokalsieger ist für den HC Leipzig geplatzt. Im Rückspiel des Halbfinals unterlag die Mannschaft von Trainer Stefan Madsen am Ostermontag in Viborg mit 27:33,  nachdem sie vor einer Woche das erste Duell mit 30:29 für sich entschieden hatte. Beste Werferin für Leipzig war Natalie Augsburg (5). Für Viborg zeigte sich Johanna Ahlm (7) am treffsichersten.

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Doch die Mannschaft um Kapitän und Torfrau Katja Schülke steckte nicht auf, kämpfte sich in der 22. Minute auf zwei Tore zum 9:7 heran, Viborg nahm die erste Auszeit. Nach einer Zeitstrafe von Lisa Schulze und in Unterzahl kam der HC Leipzig jedoch wieder in Bedrängnis, lag zur 25. Minute erneut mit vier Toren zurück (11:7).  Zur Halbzeit lag der HC Leipzig mit drei Toren hinten (14:11).

Gleich zu Beginn der zweiten Spielhälfte kassierten die Leipzigerinnen zwei Gegentreffer. Das Finale rückte beim Stand von 16:11 in weite Ferne. Der HCL kämpfte weiter, konnte allerdings den Vorsprung der Gastgeberinnen nie wirklich gefährden (17:13, 18:15). Immer wenn sich das Team von Coach Madsen herankämpfte, zog der Gegner in heimischer Halle erneut davon. Das kostete Kraft. In der 52. Minute wurde es noch einmal spannend, weil der HCL nicht aufsteckte und auf 25:24 verkürzte. Doch die Hoffnung wehrte nicht lang, Viborg schlug zurück, zog erneut auf vier Tore und 28:24 davon.

Am Ende war die Luft raus. Mit einem 33:27-Sieg zog der Favorit aus Viborg letztendlich deutlich ins Finale des Europapokals ein und trifft dort auf den FTC Budapest. HCL-Trainer Stefan Madsen war trotz der Niederlage mit seiner Mannschaft zufrieden: "Wir haben heute toll gekämpft, aber Viborg hat unsere Schwächen konsequent bestraft und verdient gewonnen. Dennoch haben wir eine tolle Europapokalsaison gespielt. Wir konzentrieren uns jetzt auf die bevorstehenden wichtigen Aufgaben in der Meisterschaft und im Pokal."

Viborg:

Due, Petersen – Skov, Frafjord 1, Jurack 4, Larsen 4, Chebbah 2, Gullden 2, Varzaru 6, Mikkelsen, Andersen, Aagard, Ahlm 7, Althaus 5, Fisker 2

HCL:

Schülke, Plöger – Haugen, Visser 4/2, Lyksborg 2, Augsburg 5, Müller 1, Schulze 3, Kudlacz 5, Rösler 1, Lang 3, Hubinger 1, Ommundsen 2/2

Siebenmeter:

HC Leipzig 6/4; Viborg HK 3/2

Zuschauer:

1750

Anne Grimm

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