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Spielberichte HC Leipzig kommt gegen THC unter die Räder: Viertelfinale der Champions League in Gefahr
Sportbuzzer HC Leipzig Spielberichte HC Leipzig kommt gegen THC unter die Räder: Viertelfinale der Champions League in Gefahr
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14:34 14.02.2015
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lich mit 25:34 (11:14) verloren. Vor 3119 Zuschauern erzielten Kapitän Karolina Kudlacz und Anne Hubinger jeweils sieben Treffer. Bei noch drei verbleibenden Partien haben nun beide Teams sechs Punkte in der Tabelle und belegen die Ränge drei und vier. Die besten vier Mannschaften der Gruppe qualifizieren sich für das Viertelfinale.

 

„Das war ein ganz existenzieller Sieg. Denn wenn man es realistisch sieht, wird das direkte Duell zwischen den beiden Mannschaften ausschlaggebend dafür sein, wer ins Viertelfinale kommt. Aber ich wünsche mir von Herzen, dass es beide deutschen Teams schaffen“, sagte THC-Coach Herbert Müller. Sein Leipziger Kollege Norman Rentsch meinte: „Wenn wir uns in den kommenden Spielen weiter verbessern, haben wir auch noch die Chance, in der Gruppe weiter zu punkten. Ob das dann für das Viertelfinale reicht, werden wir sehen.“   

 

Kerstin Wohlbold nahm Karolina Kudlacz sofort zu Beginn der Partie in die kurze Deckung, um den Motor des HCL gar nicht erst in Fahrt kommen zu lassen. Dafür traf Anne Hubinger, die in dieser Woche ihren Vertrag um zwei Jahre verlängerte, gleich zweimal. Nach fünf Minuten lag der HCL 3:2 vorn. Bis zum 6:6 war es eine ausgeglichene Partie.

 

Beim 6:8 musste Kapitän Kudlacz zwei Minuten auf die Bank. Torhüterin Katja Schülke hielt ihr Team mit drei starken Paraden zunächst im Spiel. Nach 20 Minuten führte der THC aber erstmals mit drei Treffern und 10:7.

 

Zorniger drückt HCL die Daumen

 

Leipzig scheiterte dreimal frei vor THC-Keeperin Jana Krause und verpasste somit die Chance auf den Anschluss. Stattdessen erhöhten die Thüringerinnen auf 11:7. Norman Rentsch nahm die erste Auszeit, denn sein Team hatte seit fünf Minuten kein Tor erzielt.  

 

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Nach einer Zeitstrafe für Thüringens Wohlbold nutzte der HCL die Gunst der Stunde, um auf 10:12 zu verkürzen. Doch dann musste auch Leipzigs Luisa Schulze zwei Minuten vom Parkett und so gerieten die Messestädterinnen wieder mit drei Treffern in Rückstand. In der gut gefüllten Arena saß auch Ex-RB-Coach Alexander Zorniger, der mit Manager Kay-Sven Hähner ein gutes Verhältnis pflegt und schon immer gerne Spiele des HCL schaute – diesmal aber kein Glück brachte.   

 

Exakt vor vier Wochen, am 14. Januar, gastierte der THC zur Bundesliga-Partie in der Arena. Damals lag der HCL zur Pause mit 12:16 zurück, schaffte am Ende ein 28:28. „Damals hat bei uns alles funktioniert und wir haben auf einer Euphorie-Welle gespielt. Heute hat der THC gezeigt, dass er im deutschen Handball immer noch diese Ausnahmestellung hat“, sagte HCL-Coach Rentsch.

 

„Es war ein großer Rückschlag“

Diesmal wollte der deutsche Meister gleich nach Wiederanpfiff für die Entscheidung sorgen, erhöhte auf 18:13. Der HCL gab nicht auf und kämpfte sich auf 15:18 heran. Doch im Angriff fiel Leipzig zu wenig ein, hinten kassierte der Gastgeber den Tempogegenstoß zum 15:21. Rentsch nahm die Auszeit. Saskia Lang fehlte den Blau-Gelben nach ihrem Muskelfaserriss im Angriff schmerzlich.

 

In der 42. Minute lag der HCL hoffnungslos 15:24 hinten und war völlig von der Rolle. Zudem erwischte THC-Torhüterin Jana Krause einen starken Tag. Für den Gastgeber war in der zweiten Halbzeit nichts mehr zu holen. „Wir dürfen einfach nicht so viele Gegentore bekommen“ ärgerte sich Hubinger und fügte hinzu: „Es war ein großer Rückschlag. Aber es kommen noch weiter Spiele, in denen wir alles geben werden.“

 

Statistik:

HCL:

Schülke, Roth, Mazzucco 3, Müller 2, Hertlein , Schulze 4, Kudlacz 7, Hubinger 7, Diehl, Reimer , Ioneac , Urbicht 2

THC:

Krause, Eckerle, Nadgornaja 7, Mietzner 2, Smeets , Schmelzer , Snelder 3, Engel 7, Snopova , Jakubisova 1, Huber 6, Wohlbold 4, Frey 4, Popluharova, Luzumova

Siebenmeter:

HCL: 7/5 THC: 6/5

Zuschauer:

3119

Anne Grimm

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