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Spielberichte HC Leipzig überrascht Millionärs-Team – erster Sieg in der Hauptrunde der Champions League
Sportbuzzer HC Leipzig Spielberichte HC Leipzig überrascht Millionärs-Team – erster Sieg in der Hauptrunde der Champions League
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20:50 30.01.2015
Quelle: Sebastian Brauner
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Leipzig

Vor 1977 Zuschauern war Kapitän Karolina Kudlacz mit sieben Treffern am erfolgreichsten.

 

„Die Mädels haben sich das freie Wochenende nun redlich verdient. Ein großes Kompliment, wie die Mannschaft die Niederlage vom Dienstag gegen Buxtehude verarbeitet hat“, sagte Rentsch. Auch Kudlacz strahlte und sagte nur: „Wir waren eine Mannschaft, die anderen nicht.“ Nationalspielerin Anja Althaus, die seit dieser Saison für Skopje aufläuft, erklärte: „Man hat bei uns gesehen, dass wir schon länger nicht im Spielbetrieb sind.“

Der HCL musste auf Anne Hubinger verzichten, die mit einem Infekt im Bett lag. Doch das hinderte Leipzig nicht, von Beginn an auf Augenhöhe zu agieren. Zwar musste sich das Rentsch-Team seine Tore schwerer erarbeiten, war aber nicht aus der Ruhe zu bringen. Dabei vergab der Gastgeber sogar noch einige Chancen zur Führung. Nach 13 Minuten riss der Faden beim 4:6 kurz ab.

 

Prädikat Weltklasse

 

Doch dank einer Weltklasse-Torhüterin Katja Schülke war Leipzig beim 6:6 wieder gleich auf. Die Nationalkeeperin hatte mit ihren unzähligen Paraden das Prädikat Matchwinner verdient, gab das Kompliment aber an die ganze Mannschaft weiter und ergänzte dann: „Helena Hertlein hat heute für mich in der Abwehr eine überragende Leistung gebracht.“ Der HCL war im Vergleich zum Buxtehude-Spiel (20:24), nicht wieder zu erkennen. Doch in Überzahl verpasste es Leipzig, das erste Mal in Führung zu gehen.

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Gegen Skopje setzte sich der HC Leipzig mit 26:23 Toren durch.

 

In der 22. Minute war es dann soweit, nach einem geblockten Ball lief Alexandra Mazzucco den ersten HCL-Konter des Spiels und verwandelte zur ersten Führung – 8:7. Auch ihr zweiter Konter zum 9:8 saß. Weil Schülke im Tor kaum noch zu überwinden war und allein in der ersten Halbzeit mit sechs Paraden glänzte, erhöhte ihr Team sogar in Unterzahl auf 12:9. Nach 28 Minuten und beim 12:10 nahm Rentsch seine erste Auszeit – 13:10 der Halbzeitstand.

 

„Als es eng wurde, sind wir cool geblieben“

 

Direkt nach Wiederanpfiff erhöhte der HCL auf 15:11 – die Mazedonierinnen nahmen erneut eine Auszeit. Mit zwei Kontern in Folge hielten die Blau-Gelben die Gäste auf Abstand. Nach einer Zwei-Minuten-Strafe für Helena Hertlein kam der Final-Four-Teilnehmer der vergangenen Saison auf 18:16 heran.

 

„Der Unterschied lag heute in der Leidenschaft. Auch als es eng wurde, sind wir cool geblieben“, sagte Schülke. Skopje nahm nun Karolina Kudlacz und Saskia Lang in die direkte Deckung. Beim 21:19 gab Rentsch seiner Mannschaft mit der zweiten Auszeit eine Pause. Es blieb auf beiden Seiten eine Abwehrschlacht. Als Leipzig nach 54 Minuten auf 24:19 erhöhte, schien die Sensation zum Greifen nah.

 

Doch Hertlein sah die dritte Zeitstrafe und damit die Rote Karte. Skopje verkürzte auf 24:22, da waren noch zweieinhalb Minuten auf der Uhr. Per Siebenmeter erhöhte Kudlacz auf 25:22. Michelle Urbicht sorgte beim 26:23 für die Entscheidung. „Geil, wir haben jetzt sechs Punkte“, freute sich Schülke über die unerwartete Ausbeute.

 

Statistik:

HCL:

Schülke, Roth, Mazzucco 3, Müller 2, Hertlein 3, Schulze , Kudlacz 7, Lang 5, Diehl 5, Reimer, Ioneac, Urbicht 1

Vardar:

Mechevska, Radicevic 2, Leynaud, Nikolic, Lazovic-Varlec 3, Dembele 3, Sokac 2, Althaus 1, Klikovac, Penezic 5, Cherniovanenko, Ikhneva 1, Suslina, Lekic 6

7-Meter:

HCL: 6/5 Vardar: 4/4

Zuschauer:

1977

Anne Grimm

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