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Spielberichte HC Leipzig verliert zweites Spiel im Europapokal
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13:03 15.01.2017
Ernüchterung bei Joanna Rode vom HCL: Am Sonnabend hatten die Leipzigerinnen keine Chance. Quelle: Christian Modla
Leipzig

Nach der hohen Niederlage am vergangenen Sonnabend gegen Brest haben die Handballerinnen des HC Leipzig auch das zweite Spiel in der Gruppenphase des EHF-Pokals verloren. Die Leipzigerinnen unterlagen vor 591 Zuschauern den Gästen Alba Fehervar KC mit 21:34 (8:14). Bester Werferinnen waren für Fehérvár Elena Gjeorgjievska mit zehn und für Leipzig Tamara Bösch mit sechs Treffern. "Die Niederlage ist sicherlich etwas zu hoch ausgefallen", resümierte Trainer Norman Rentsch nach der Partie. "Aber ich kann den Mädels keinen Vorwurf machen. Sie haben alles gegeben."

Denn die ohnehin geschwächte Mannschaft musste nach dem Ligaspiel gegen Nellingen am vergangenen Mittwoch zwei weitere Ausfälle hinnehmen: Saskia Lang zog sich einen Kreuzbandriss zu, Katja Kramarczyk fehlte wegen eines Infekts. Damit ging gegen die Ungarinnen von Alba Fehervar ein leicht aufgepepptes Juniorteam an den Start – einzig Alexandra Mazzucco spielte mit einer einstelligen Rückennummer.

Dennoch startete der HC gut in die Partie, nach acht Minuten stand erst ein Gegentor auf der Uhr (3:1). Doch die Gäste kamen besser ins Spiel, holten mit schnellen Treffern auf und gingen schließlich in Führung. Trotzdem kämpften die Leipzigerinnen engagiert, doch vor dem Tor zu zaghaft. Die Wurfquote von 32 Prozent in der ersten Hälfte spiegelte sich auch im Ergebnis wider: Bei einem Stand von 8:14 ging es in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit fand der HCL dann immer weniger Lücken in der Offensive. Im Gegenzug machte Fehervar vor dem Tor der Leipzigerinnen ordentlich Druck – in der 36. Minute lagen die Gastgeber schon zehn Treffer zurück (9:19). In der 47. Minute konnte Tamara Bösch den ersten Siebenmeter für die Leipzigerinnen verwandeln. Trotzdem hatten die Ungarinnen doppelt so viele Treffer auf dem Konto (12:24).

Den großen Rückstand konnte der HC trotz einiger starker Paraden von Kurzke auch in den verbleibenden Spielminuten nicht aufholen. Am Ende waren die Gastgeberinnen trotz Kampfgeist wie erwartet chancenlos – das Ergebnis von 21:34 macht wenig Mut auf das nächste Duell. "Wir müssen von Spiel zu Spiel denken und uns auf die Bundesliga konzentrieren", fasste Tamara Bösch die Situation zusammen, "und bei den Teams punkten, die in der Tabelle ähnlich stehen wie wir."

HC Leipzig: Kurzke, Roth - Mazzucco 3, Einarsdottir 5, Bösch 6, Reimer 2, Sturm 3, Eißberg, Urbicht, Plate, Rode 2, Guderian

jhz

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