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Spielberichte Klare Angelegenheit: HCL-Damen fegen Bad Wildungen mit 30:21 aus der Arena Leipzig
Sportbuzzer HC Leipzig Spielberichte Klare Angelegenheit: HCL-Damen fegen Bad Wildungen mit 30:21 aus der Arena Leipzig
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20:59 30.01.2013

Gegen den Tabellenletzten HSG Bad Wildungen Vipers setzten sich die Schützlinge von Trainer Stefan Madsen mit 30:21 (19:7) durch.

Vor genau einem Jahr entführten die Vipers beim 26:28 beide Punkte aus der Arena. Doch diesmal gaben sich die Leipzigerinnen vor 1389 Zuschauern keine Blöße und erfüllten ihre Pflichtaufgabe mit Bravour. Nationalspielerin Anne Müller kehrte am Mittwoch nach ihrer Verletzung an der Halswirbelsäule wieder ins Team des HCL zurück und vertrat die wegen einer Grippe fehlende Katja Schülke als Kapitänin. Die Kreisläuferin war sofort erfolgreich, traf in den ersten drei Minuten bereits zweimal. Ihre Teamkolleginnen ließen sich ebenfalls nicht lumpen, nach acht Minuten führte der HCL komfortabel mit 6:1, Gästetrainer Karsten Moos nahm eine Auszeit. „Dass es in Leipzig ganz schwer wird war abzusehen, aber in der ersten Halbzeit sind wir viel zu schlaff aufgetreten“, ärgerte sich der Vipers-Trainer.

Leipzig. In der ersten Halbzeit souverän gespielt, in Hälfte zwei den Sieg verwaltet. Die Handballerinnen des HC Leipzig sind am Mittwoch in der Bundesliga zum fünften Mal in Folge als Gewinner vom Parkett gegangen. Gegen den Tabellenletzten HSG Bad Wildungen Vipers setzten sich die Schützlinge von Trainer Stefan Madsen mit 30:21 (19:7) durch.

Die Leipzigerinnen waren auch im Anschluss viel zu schnell für die völlig überforderte Abwehr des Bundesliga-Schlusslichts. Maura Visser und Co. bauten die Führung bis zur Halbzeit kontinuierlich und gnadenlos aus: 8:3, 11:3, 14:5 und 19:7.

Weitaus erfreulicher als der deutliche Vorsprung war, dass Madsen nach Belieben wechseln konnte, seine Damen trotzdem nicht aus dem Rhythmus kamen. Bad Wildungen, nur mit zehn Spielerinnen angereist, blieb auch in den zweiten 30 Minuten ungefährlich, konnte lediglich ein wenig Ergebnis-Kosmetik betreiben: 30:21 der Endstand.  

Gegen die Vipers gab der HCL-Coach auch der Jugend eine Chance, setzte die in den Bundesliga-Kader aufgerückten Juniorinnen Elisa Möschter, Michelle Urbicht, Cara Hartstock, Isa-Sophia Rösike und Nicole Roth ein, die sich nahtlos ins Spiel des deutschen Rekordmeisters integrieren konnten. „Es ist ein atemberaubendes Gefühl hier dabei zu sein, allein schon in die Halle einlaufen zu dürfen macht einfach Spaß“, sagte die erst 18-Jährige Urbicht ehrfürchtig. Auch Madsen war mit seiner jungen Garde zufrieden: „Sie haben unserem Team heute sehr geholfen. So konnten einige Stammspielerinnen ihre Kräfte für die zwei schweren Europacupspiele am Wochenende schonen.“

Mit den Erfolgen aus Bundesliga und Pokal im Rücken, greift der HCL am Wochenende nun wieder ins internationale Geschehen ein. Im Achtelfinale des Europacups treffen die Madsen-Schützlinge am Freitag in Dessau und am Sonntag in Leipzig auf Byasen Trondheim. Vergangenes Jahr gab es dieses Duell schon einmal, damals qualifizierte sich der HCL mit zwei Siegen gegen das Team aus Norwegen für das Halbfinale.

HC Leipzig:

Plöger, Visser 4/1 , Augsburg 5, Müller 5, Bont 3, Schulze 1, Kudlacz 6/1, Hubinger 2, Windisch 1, Roth , Möschter 2, Hartstock, Urbicht, Rösike 1

Bad Wildungen:

Brütsch , Gronemann, Heusdens 6, Busch, Raum, Cocx 5, Loll 1, Robben 1, Grausenburger 5, Otto 3.

 

Siebenmeter:

HCL 3/2, Bad Wildungen 1/1

 

Zeitstrafen:

HCL 2, Bad Wildungen 1

 

Zuschauer:

1389

Anne Grimm

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