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Sieg gegen den Meister: HC Leipzig schlägt auswärts den Thüringer HC deutlich

Sieg gegen den Meister: HC Leipzig schlägt auswärts den Thüringer HC deutlich

Die Handballerinnen des HC Leipzig haben das Spitzenspiel beim Thüringer HC deutlich mit 32:23 (15:13) gewonnen. Am Mittwochabend ließ das Team von Trainer Stefan Madsen in Bad Langensalza nichts anbrennen.

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HCL-Spielerin Maura Visser (links) im Zweikampf. Am Ende siegen die Leipzigerinnen deutlich im Spitzenspiel beim Thüringer HC.

Quelle: Sebastian Brauner

Bad Langensalza/Leipzig. Besonders in der zweiten Hälfte steigerte sich der Rekordmeister und nutzte die Fehler der Gastgeberinnen konsequent aus. Gegen Ende der Partie fehlten den ersatzgeschwächten Thüringerinnen auch die Kräfte.

„Wir haben ein gutes Spiel gemacht und konnten die Fehler aus der ersten Halbzeit zum Glück abstellen“, resümierte HCL-Trainer Madsen nach dem Spiel. Zu Beginn agierten die Gäste zu defensiv und übten zu wenig Druck aus. Der THC, durch Grippe und Verletzungen nicht in Bestbesetzung, konnte bis zur Pause mithalten. Das hatte die Mannschaft von Trainer Herbert Müller in erster Linie der starken Melinda Geiger zu verdanken. Erst in der 26. Spielminute kamen die Leipzigerinnen durch Karolina Kudlacz zum 12:12-Ausgleich.

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Bad Langensalza/Leipzig. Die Handballerinnen des HC Leipzig haben das Spitzenspiel beim Thüringer HC deutlich mit 32:23 (15:13) gewonnen. Am Mittwochabend ließ das Team von Trainer Stefan Madsen in Bad Langensalza nichts anbrennen. Besonders in der zweiten Hälfte steigerte sich der Rekordmeister und nutzte die Fehler der Gastgeberinnen konsequent aus.

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Das Spiel vor 1080 Zuschauern in der Salza-Halle war ausgeglichen. Mit einer 15:13-Führung ging es für den HCL zum Pausentee. Bereits mit Anpfiff der zweiten Hälfte war das Spiel entschieden, denn die Gastgeberinnen kamen nicht mehr in die Begegnung. Der HCL konnte schnell auf 18:13 (40. Minute) davon ziehen. „Solange die Kräfte gereicht haben, konnten wir dagegen halten“, sagte Übungsleiter Müller.

Doch die Leipzigerinnen wurden immer sicherer und konnten sich auf die starke Torfrau Katja Schülke verlassen, die immer wieder die Bälle schnell ins Spiel brachte und so viele Konterchancen einleitete. „Die Leipzigerinnen haben ein sehr gutes Konterspiel gezeigt und uns teilweise überlaufen“, musste auch Müller zugeben.

Abschließend wünschte er den Gästen noch alles Gute für das Halbfinale im Europapokal am kommenden Sonntag gegen den dänischen Vertreter aus Viborg. „Wir halten die Daumen und wünschen ihnen den Einzug ins Finale.“

Mit dem Auswärtssieg in Bad Langensalza haben die auf Tabellenplatz vier liegenden Leipzigerinnen (26 Punkte) den Anschluss an das Führungstrio hergestellt. Auf Platz drei ist der VfL Oldenburg (27 Punkte). Der THC ist Zweiter mit 28 Punkten, Erster ist der Buxtehuder SV mit 29 Zählern.

Thüringer HC:

Maike März, Dinah Eckerle; Katrin Schröder, Nora Reiche, Willemaijn Karsten 3, Danick Snelder 3, Petra Popluharova 1, Katrin Engel 2/1, Dagmar Stuparicova 1, Idalina Borges-Mesquita 2, Melinda Geiger 11/2.

HCL:

Schülke; Visser 6/3, Lyksborg 2, Augsburg 5, Müller 1, Schulze, Kudlacz 6, Rösler 1, Lang 4, Hubinger 1, Ommundsen 6/1.

Siebenmeter:

THC 3/5, HCL 4/5.

Strafen:

6:6 Minuten.

Zuschauer:

1080

Reik Anton

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