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News Auf den Spuren von Pep, Schweini und Co.: RB Leipzig macht sich in Doha fit
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13:06 22.01.2015
Auf dem Trainingsplan in Doha stehen auch Koordinationsübungen. Quelle: Picture Point
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Doha

Er hört auf. 2018.

N-TV und Co. hatten ihre Balken wieder: „Lahm macht Schluss!“ Oh Gott, barmte die halbe Welt. Isser krank, der Philipp?

Nein, kerngesund. Deshalb wird er 2025 in München-Erding bauen und Bonsai-Bäumchen pflanzen. Zeitgleich zur Kommunion seines ungeborenen Sohnes.

Der Hype um die Weltmarke FCB - nahezu pathologisch.

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Anthony Jung

Hat auch Vorteile. So mussten die großen Bayern für ihren Aufenthalt in der Hauptstadt Katars keinen Cent zahlen. Die Scheichs sind dabei, ihr in die Wüste gepflanztes Hochglanz-Emirat via Sport-Highlights gesellschaftsfähig und sexy zu machen. Die Bayern wurden quasi auf Händen getragen, bekamen wirklich alles und noch viel mehr.

Was das alles mit RB Leipzig zu tun hat? Nichts. Jedenfalls noch nichts. Könnte sich ändern. Wenn die Roten Bullen da sind, wo sie hin wollen. Auf Augenhöhe. Wenn es jemand schaffen kann, unseren Rockzipfel zu fassen, dann RB, flöten selbst die Bayern-Bosse.

Geld ist in LE bzw. Fuschl am Silbersee auskömmlich vorhanden, Know how seit 2012 auch. Falls Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz, 70, flüssig-rüstig und sein Fußball-Großwesir Ralf Rangnick querdenkend-treu bleibt, wird RB spätestens zur Kommunion von Lahm Junior die Nummer 1 in Deutschland (und damit der Welt) sein.

Einstweilen trennen sie Welten, FCB und RB.

Camp-technisch sind/waren sie beide nobelst unterwegs. In der legendären Aspire Academy zu Doha. Die Academy ist Zentrum des Katar-Sports, züchtet die Stars von morgen und lockt die von heute.

Die Zweitliga-Fußballer betraten am Dienstagfrüh geweihten Boden, übten auf jenem blickdichten Grün, das ein paar Tage vorher von Froooonk Ribery, Arien Robben und Bastian Schweinsteiger bespielt worden war.

Mickrige fünf Journalisten sind dabei, 60 weniger als beim FCB. Weil RB-Cheftrainer Alexander Zorniger, 47, ausschließlich über das Eine spricht (Fußball), kann man sich die mörderische Frage, wer mit wem schlief, sparen. Zorniger fordert Tiefgang. Von allen.

Der Tag ging ganz schön tief rein: Sieben Uhr Auferstehung, acht Uhr Aktivierung (Dehnung/Kräftigung) im Hotel The Torch. 10.30 Uhr Training mit dem Ball, aber ohne den kränkelnden Fabio Coltorti (grippaler Infekt). Zorniger: „Fabio wird heute geschont. Die Bedingungen sind perfekt, der Platz ist zu Fuß erreichbar. Doha ist wettersicher. Wenn wir denken, dass der Rasen etwas Wasser braucht, wird während des Übens gewässert.“

Security bewacht das Wohl und Wehe der Schwitzenden.

Im Zentrum des neuntägigen Camps: Die Suche nach kreativen Lösungen für das Spiel mit dem Ball. Im neuen, alten 4-3-3-System mit drei Stürmern. Und die Suche nach einem weiteren Innenverteidiger. Wenn all das gefunden ist, wird das laufstärkste Team der zweiten Liga mindestens unbezwingbar.

Guido Schäfer

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