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Sportbuzzer RB Leipzig News De Maizière kritisiert Fan-Aktionen gegen RB Leipzig: "Kirche muss im Dorf bleiben“
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14:47 15.03.2015
Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat die jüngsten Attacken gegen den Fußball-Zweitligisten RB Leipzig kritisiert. Quelle: dpa
Leipzig/Berlin

Die Anfeindungen gegen den von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz finanzierten Verein seien zudem unberechtigt.

„Was RB Leipzig angeht, ist alles von der DFL überprüft worden. Wollen wir anfangen, über den VfL Wolfsburg zu diskutieren? Oder über 1899 Hoffenheim? Oder über Bayer Leverkusen, die einen Firmentitel im Namen tragen?“, sagte de Maizière, der als Innenminister auch für den Sport zuständig ist. „Da muss die Kirche mal im Dorf bleiben.“

RB prüft Verstärkung von Sicherheitsvorkehrungen

RB Leipzig war in den vergangenen Wochen mehrfach in den Fokus von Fan-Protesten geraten. Rund um das Spiel beim Karlsruher SC eskalierten die Anfeindungen: mit dem Blockieren des Mannschaftsbusses und des Autos von Sportdirektor Ralf Rangnick und dem Eindringen von 20 schwarz gekleideten Personen ins Mannschaftshotel.

Der Leipziger Verein denkt nun darüber nach, das Teamhotel künftig überwachen zu lassen. Wie ein Vereinssprecher LVZ-Online sagte, gebe es auch bislang schon Sicherheitskräfte, die bei Auswärtsspielen mitreisen. Ob man diese Vorkehrungen künftig verstärke, werde geprüft. Klubboss Oliver Mintzlaff hatte dies in der vergangenen Woche angekündigt.

RB-Coach Achim Beierlorzer sprach am Samstag von einem "extremen Hass", der der Mannschaft in Karlsruhe entgegengeschlagen sei. Er forderte mehr Toleranz für den Klub und seine Fans. (mit dpa)

nöß

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