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News „Es ist großartig“: Dietrich Mateschitz lobt Höhenflug von RB Leipzig
Sportbuzzer RB Leipzig News „Es ist großartig“: Dietrich Mateschitz lobt Höhenflug von RB Leipzig
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12:13 14.01.2017
Von der Entwicklung in Leipzig begeistert: Dietrich Mateschitz. Quelle: dpa
Salzburg

Eine Woche vor dem Ende der Winterpause ist Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz hochzufrieden mit der Entwicklung von RB Leipzig mit Platz zwei in der Bundesliga-Tabelle. „In dieser Größenordnung habe ich damit nicht gerechnet“, sagte er in einem Interview mit den Salzburger Nachrichten. „Dass wir nur drei Punkte hinter Bayern München liegen, ist schon großartig“, so Mateschitz.

Ziele bleibe es zunächst, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, der Vereine strebe einen Platz im internationalen Geschäft an. Trotz des Höhenfluges der Roten Bullen soll sich an der grundsätzlichen Vereinspolitik nichts ändern. „Wir halten an unserer Philosophie mit jungen Talenten ohne großen Namen und Budget fest“, betonte der 72-Jährige.

Mateschitz verteidigte auch das Konzept bei RB Salzburg. Der österreichische Meister muss immer wieder Leistungsträger abgegeben, wie am vergangenen Freitag den 18-Jährigen Dayot Upamecano, der künftig in Leipzig spielt. „Wir haben hier Rohdiamanten gesehen, die wir erst geschliffen haben. Wer hat vorher einen Keita oder einen Mané gekannt. Wir erlösen pro Jahr 40 Millionen Euro durch Spielerverkäufe, da kann ich das Vereinsbudget sogar reduzieren“, beschreibt der Unternehmer die Politik im Salzburger Verein.

In Leipzig sollen die Leistungsträger dagegen gehalten werden. „Wir versuchen mitzubieten“, erklärte Mateschitz.

Einem möglichen Engagement von Red Bull in der englischen Premiere League erteilte er dagegen eine klare Absage. In englischen Medien wird immer wieder über einen Einstieg von Red Bull auf der Insel spekuliert. Mateschitz: „Das ist nicht einmal Kaffeesudlesen. Es wäre sogar eine außerordentliche Dummheit, nach dem erfolgreichen Engagement in Leipzig jetzt auch an irgendeine Ergänzung in England zu denken. Das wäre sportlich falsch.“ Zudem befürchtet er auch Konflikte mit den Uefa-Richtlinien, wenn alles miteinander vermischt werde.

Als Glücksfall sieht Mateschitz die Verpflichtung von Trainer Ralph Hasenhüttl. „Ursprünglich hatten wir zwei, drei Kandidaten gehabt“, so der Chef von Red Bull. Er habe in Ingolstadt einen guten Job abgeliefert und den Reiz der neuen Aufgabe erkannt. „Seine Arbeit ist fantastisch und er hat einen guten Zugang zur Mannschaft“, sagte Mateschitz.

LVZ

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