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Sportbuzzer RB Leipzig News Glück im Unglück für RB Leipzig: Bruno explodiert nach Khediras Aus
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15:29 03.04.2016
Massimo Bruno bei seinem Treffer zum 3:0. Quelle: Gepa
Leipzig

Ein Geistesblitz von Ralf Rangnick brachte den Erfolg. Beim 3:1 (0:0)-Sieg von RB Leipzig gegen den VfL Bochum wechselte der 57-Jährige am Samstag mit Massimo Bruno den späteren Doppeltorschützen und Matchwinner ein. Dabei war Brunos Einsatz gar nicht geplant, zumindest nicht so früh in der Partie. Rani Khedira musste schon nach 17 Minuten mit einem Muskelriss in den Adduktoren vom Rasen gehen. Er fällt drei Wochen aus. "Mein erster Gedanke war, Stefan Ilsanker zu bringen. Dann habe ich mich aber doch für die offensivere Variante entschieden", erklärte Rangnick.

Weil Bruno in der ersten Halbzeit nicht den gewünschten Druck erzeugte, nahm sich der RB-Coach den Mittelfeldspieler in der Halbzeitpause auf dem Weg in die Kabine zur Brust. "Er lief direkt vor mir und da habe ich ihn gefragt: Wie viele Tore hast du bei Anderlecht und in Salzburg früher erzielt? Und bei uns?". Bis zu diesem Zeitpunkt war es nach acht Monaten im RB-Trikot kein einziges.

War das schon der Vorentscheid um den Aufstieg? Im Heimspiel zerlegte RB Leipzig den VfL Bochum in seine Einzelteile. Keine Viertelstunde benötigte die Elf von Trainer Rald Rangnick, um das Team von Trainer Gertjan Verbeeck zu deklassieren. (Bilder: Christian Modla)

Die Ansprache schien aus dem 22-Jährigen die letzte Motivation herausgekitzelt zu haben. Nach der 1:0-Führung von Kapitän Dominik Kaiser (50.) traf Bruno (53./63.) mit dem Außenrist zum ersten Mal für die Leipziger und erzielte sogar noch das 3:0. "Es war eine lange Zeit für mich ohne Tor. Das war sehr schwer. Aber heute bin sich sehr glücklich", sagte der Belgo-Italiener.

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So sahen es selbst die Gäste. "In der zweiten Halbzeit hat man gesehen, was Leipzig für eine physische Wucht hat, da waren wir mit drei Gegentreffern noch gut bedient", sagte Simon Terodde, während Bochums Coach Gertjan Verbeek anerkannte: "Die haben so ein hervorragendes Tempo gespielt, das war für uns zu hoch. Ich kann meiner Mannschaft nur sagen, wir müssen davon lernen, wie man Fußball spielt."

Anne Grimm und Frank Kastner

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