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News RB Leipzig Trainer Zorniger sauer: kroatischer Nationalstürmer Rebic erneut verletzt
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14:22 15.10.2014
Ante Rebic sorgt bei RB Leipzig bisher mehr neben als auf dem Platz für Furore. Quelle: dpa
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Leipzig

Seinen Vereins-Trainer Alexander Zorniger ärgert das Verhalten des Verbandes.

Bei seinem Einsatz im ersten EM-Qualifikationsspiel der kroatischen U21 gegen England vergangene Woche zog sich der Stürmer die Verletzung zu, postete anschließend ein Bild mit Schulterverband bei Facebook. Trotzdem spielte Rebic auch in der zweiten Partie gegen die Engländer, musste aber aufgrund seiner Beschwerden in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden. RB-Trainer Zorniger hat dafür kein Verständnis: „Spieler, die bei uns unter Vertrag stehen, sollten bei ihrem Verband auch pfleglich behandelt werden.“ In Leipzig wird sich Rebic einer MRT-Untersuchung unterziehen. Für das Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg fällt er wohl aus. Dabei war er gerade nach seiner Verletzung am Fuß wieder fit geworden.

Coltorti und Boyd im Kader

Trotz alledem ist die Personal-Situation für Zorniger derzeit komfortabel wie selten in dieser Saison. Mit der Rückkehr von Lukas Klostermann, Niklas Hohender sowie Terrence Boyd stehen dem Coach 21 Feldspieler im Training zur Verfügung. Nach seiner Verletzung ist auch Torhüter Fabio Coltorti wieder fit. Ob er am Freitag zwischen den Pfosten steht, wollte der Trainer nicht verraten. Coltorti selbst sagt im Video-Interview mit LVZ-Online: „Ich versuche so gut zu trainieren, dass es da keine Diskussion gibt.“

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Der Keeper hat als einziger Rückkehrer gegen Nürnberg die Chance auf einen Platz in der Startelf. „Die anderen Stammkräfte haben ihre Sache in letzter Zeit einfach super gemacht“, sagt Zorniger. Zwar seien fünf Punkte aus zuletzt vier Spielen nicht die gewünschte Ausbeute, doch die Art des Fußballspielens sei ihm derzeit wichtiger, erklärt der Coach. Die Punkte kämen dann von selbst. Immerhin sei „Wildsau“ Boyd, wie ihn sein Trainer aufgrund des unbändigen Ackerns auf dem Platz liebevoll nennt, eine Option als Einwechsler.

DFB-Strafe für Nürnberg im Spiel gegen RB

Zorniger freut sich auf den traditionsreichen Gegner: „Neben dem 1. FC Kaiserslautern hat Nürnberg den klangvollsten Namen der Liga.“ Vor der Saison galt der Bundesliga-Absteiger als heißer Kandidat für den direkten Wiederaufstieg. RB ist nach neun Spieltagen auf Platz vier oben dran, die Franken finden sich nach einem katastrophalen Start auf Tabellenplatz 13 wieder. Zuletzt haben sich die "Clubberer" mit vier Punkten in zwei Spielen gefangen. „Jetzt müssen wir das Feld von hinten aufrollen“, sagt Nürnbergs Mittelfeldakteur Robert Koch, zuletzt bei Dynamo Dresden unter Vertrag. Der Aufstieg ist beim FCN noch nicht vom Tisch.

26.000 Zuschauer werden am Freitagabend im Nürnberger Stadion erwartet, darunter 1100 RB-Anhänger. Weil sich die Club-Fans auswärts und zu Hause mehrfach nicht benehmen konnten, verhängte der DFB eine Strafe. Bereits gegen Kaiserslautern und nun auch gegen Leipzig bleiben mehrere Stehblöcke geschlossen. RB-Sportdirektor Ralf Rangnick äußerte sich erst kürzlich zu diesem Thema: „Mir tun die Traditionsklubs in dieser Hinsicht fast schon ein bisschen leid.“ Nach dem 0:3 gegen den Karlsruher SC forderten Club-Anhänger die Spieler auf, ihre Trikots auszuziehen und sie den Ultras auszuhändigen. Später waren die Trikots auf einer Fan-Homepage wie Trophäen präsentiert worden.

Anne Grimm

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[gallery:500-3833270495001-LVZ] Leipzig. Es gab Zeiten, da hätte  RB-Coach Alexander Zorniger seinen Kapitän Daniel Frahn auch dann auf-gestellt, wenn der mit Holzbein und blau-gelben Dauerwellen zum Spiel gekommen wäre.

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