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News RB Leipzig setzt weiter auf Dominik Kaiser als Mittelfeldmotor - Auswärtshürde Kaiserslautern
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13:21 13.04.2015
Dominik Kaiser bleibt wichtiger Impulsgeber im Spiel von RB Leipzig. Quelle: Christian Modla
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Leipzig

Schlechte Laktatwerte und fehlende Fitness nach einer Grippe waren der Hauptgrund.

Doch das schreckte den 26-Jährigen nicht ab. Der Entscheidungstreffer im Ruhrpott zum 2:1-Sieg in Bochum war bereits das sechste Saisontor und der dritte direkt verwandelte Freistoß des Feintechnikers. Verteidiger Anthony Jung brachte es auf dem Punkt: „Wir waren gut eingestellt und haben im Endeffekt durch die Schlitzohrigkeit von Dominik gewonnen.“ Der Spezialist für die ruhenden Bälle erklärte nach dem ersten Auswärtserfolg seit vier Monaten: „Das zu üben ist gar nicht so einfach, weil die Mauer im Training nicht springt, es meistens Pappfiguren sind. Wir haben uns angeschaut, wie sich die Bochumer Mauer bei Freistößen verhält. Die Distanz war nah, deshalb war es einen Versuch wert, es unten durch zu versuchen. Ich freue mich, dass der noch rein ging.“

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RB Leipzig hat beim VfL Bochum den ersten Auswärtsieg des Jahres eingefahren.

Nach dem Tal vor einigen Wochen kämpfte kämpfte sich Kaiser wieder in die Startelf, strahlt seitdem absolute Führungsqualitäten aus. Vier Tore und eine Vorlage stehen in den vergangenen sieben Partien zu Protokoll. Über die bisherige Saison gesehen, war Kaiser an 11 der 33 Leipziger Treffer beteiligt. Der 1,71 Meter große Mittelfeldmotor gehört seit Sommer 2012 zum ambitionierten Verein, wirkte an zwei Aufstiegen aus der Regionalliga bis in die zweite Liga mit. In der vergangenen Saison bekam er vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) sogar die Auszeichnung zum „Spieler der  Saison“ in der dritten Liga. Trotz namhafter und erfahrener Neuzugänge in den Leipziger Reihen blieb Kaiser, dessen Vertrag noch bis 2016 läuft, der Mann für die schönen Tore sowie wichtigen Impulse im RBL-Spiel.

Neben Kaisers raffiniertem Freistoßtor fand Coach Beierlorzer weitere Gründe für den Erfolg seines Teams in Bochum: „Wir haben sehr aggressiv gegen den Ball gearbeitet, viele Balleroberungen gehabt und uns den Sieg redlich verdient. Wenn man so Fußball spielt, erarbeitet man sich haufenweise Chancen und macht die Tore viel leichter, als wenn man eine Mannschaft bespielen muss.“

Obwohl sich die Leipziger hinterher einig waren, dass die Chancenverwertung ausbaufähig ist. „Vorne hatte jeder unserer Offensivkräfte super Aktionen, bei denen wir das zweite Tor hätten nachlegen müssen. Ich hoffe, sie haben es sich für nächste Woche aufgehoben“, sagte Kaiser. Kommenden Montag steht die Auswärtshürde 1. FC Kaiserslautern auf dem Programm.

Die Partie entscheidet darüber, ob Leipzig, derzeit auf Rang sechs, im Saison-Endspurt noch einmal ins Aufstiegsrennen eingreifen kann. Sechs Partien sind noch zu spielen. Ganz nebenbei empfiehlt sich Interimstrainer Beierlorzer nach der Absage von Thomas Tuchel und mit vier Siegen sowie zwei Unentschieden in acht Partien immer stärker für die noch offene Stelle des Cheftrainers in der kommenden Saison.

Anne Grimm

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