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News RB Leipzig so beliebt wie nie - Reise-Rekord zum Nürnberg-Spiel
Sportbuzzer RB Leipzig News RB Leipzig so beliebt wie nie - Reise-Rekord zum Nürnberg-Spiel
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11:04 16.03.2016
Ob auswärts oder daheim: Wie eine Wand stehen die RB-Leipzig-Fans hinter ihrer Mannschaft. Quelle: GEPA Pictures
Leipzig

Die am Mittwoch beginnende Unmittelbare Wettkampfvorbereitung (UWV) auf den Knüller beim 1. FC Nürnberg (Sonntag, 13.30 Uhr) sollte in Händen des Chefs liegen. Das war zumindest der Plan des von einem grippalen Infekt befallenen Ralf Rangnick. Am Dienstagabend blickte der RB-Coach in den Spiegel seines Alibert-Schrankes und sah, dass es noch nicht gut war. Folge: Die Auszeit wird wohl um einen Tag ausgedehnt, das Zepter bleibt bis Donnerstag bei seinen Statthaltern Achim Beierlorzer und Zsolt Löw.

Und wie geht es den kickenden Kranken? Letzte Meldung: Stefan Ilsanker, Marcel Halstenberg, Marcel Sabitzer, Dominik Kaiser und Davie Selke stellen heute ihre Arbeitskraft zumindest teilweise zur Verfügung. Sie könnten, so Gott, Club-Internist Ralf Zimmermann und Rangnick wollen, am Wochenende Fußball spielen.

Dritter gegen Erster im Frankenstadion. Der Hit des 27. Spieltages. Die 40. 000-Zuschauer-Mauer wackelt. „Erbarme, die Sachse komme!“, lautet das fränkische Motto vorm Besuch des Tabellenführers und der reisefreudigen RB-Fans. Über 2300 Tickets gingen nach Leipzig, bis Sonntag wird die 2500er-Hürde garantiert genommen sein. Bedeutet: Reise-Rekord für RB Leipzig!

Der steht bei erwähnten 2500 Schlachtenbummlern, wurde 2013 beim Relegationsspiel in Lotte aufgestellt und bei Auftritten bei 1860 München und auf St. Pauli eingestellt. Weil in Reihen der Rasenballer viele Füchse mit Sinn für Situationen arbeiten, findet heute, 15.30 Uhr, eine öffentliche Einheit statt. Sinn der Öffnung von Herzen und Türen: Unentschlossene Anhänger sollen in sich gehen und doch noch die Reiseroute nach Nürnberg finden.

Für Rangnick ist unabhängig von fallenden Rekorden klar, dass er und die Seinen eine Bereicherung für die Bundesliga sein werden. So sie in Bälde erreicht wird. Das Spiel in Nürnberg hat (wie so viele) richtungsweisenden Charakter.

In Sachen Beliebtheit haben sich die nahezu charmanten Dosenteufel spürbar gesteigert. In einer repräsentativen Studie von Iris (Intelligence Research in Sponsoring) ist RB im Nielsen-7-Gebiet (Sachsen und Thüringen) auf Platz drei der „Lieblingsvereine“ gehüpft. Ein Plus von 9 Prozent auf 17 Prozent im Vergleich zum letzten Sommer. Bayern München (28 Prozent) und Borussia Dortmund (21) rangieren vor dem 2009 gegründeten Zweitliga-Topteam. Laut Studie sind fünf der sechs RB-Imagewerte gestiegen. Sympathisch: plus 2,8 Prozent auf 45,1. Bodenständig: plus 7,2 auf 40,5. Glaubwürdig: plus 4,8 auf 43,8. Regional verwurzelt: bleibt bei 45,8. Ambitioniert: plus 3,7 auf 77,5. Leidenschaftlich: plus 5,8 auf 47 Prozent. Erfolg macht offenbar doch sexy und so manchen Zweifler gefügig.

Eine von RB in Auftrag gegebene Studie der Firma Repucom hält weitere hübsche Zahlen bereit. Demnach blickt der Club in Presse, Funk, Fernsehen auf eine bundesweite Steigerungsrate von 60 Prozent. Und: Die Storys sind sachlicher und komplexer geworden. Auch ein Verdienst von RB-Außenminister und Chef-Kommunikator Florian Scholz. RB-Präsident Mintzlaff: „Wir standen in der öffentlichen Wahrnehmung noch nie so gut da.“

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