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News RB-Trainer Hasenhüttl empfängt via TV Glückwünsche zum Bundesligarekord
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10:25 05.10.2016
Ralph Hasenhüttl (49), seit Sommer Trainer von Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig. Quelle: dpa
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Leipzig

Er gehört zu den Exportschlagern der Alpenrepublik: Ralph Hasenhüttl (49) stand am Montagabend bei Servus TV im Mittelpunkt der Sendung „Sport und Talk aus dem Hangar-7“, die unter dem Motto stand: „Österreichische Trainer rocken das Ausland.“ Dabei wurde der RB-Coach unter anderem in einem Atemzug mit Werner Schuster, dem Trainer der DSV-Skiadler, genannt.

Hasenhüttl bei Servus TV über:

Anfangszeit in Deutschland: „Ein Vorteil war’s zu Beginn sicher keiner, dass ich Österreicher bin.“

Saisonstart: „Es ist so lange her, dass ein Aufsteiger derart furios gestartet ist. Das zeigt, was wir geleistet haben. Darauf sind wir schon stolz.“

Leipzig: „Ich mag die Menschen hier. Leipzig ist mit seinen Prachtbauten und seiner Kaffeehauskultur eine sehr lebenswerte Stadt. Ich selbst lebe in einer Altbauwohnung. Auch die Journalisten sind ‚anders’. Ich versuche, mit jedem respektvoll umzugehen, das liegt mir im Blut. Mit den Spielern, aber auch mit den Leuten rundherum. Und dazu zählen für mich auch die Journalisten. Schließlich sind sie quasi mein Sprachrohr nach außen.“

Pressing: „Das war das Einstellungskriterium für mich. Es gibt nicht so viele Trainer, die ihre Teams derart pressen lassen wie ich. In Ingolstadt habe ich das exzessiv gelebt, das wusste Ralf Rangnick. Ich denke, er hat das für gut befunden. Alles, was die Mannschaft im Sommer mitgebracht hat, da steckte Ralfs Handschrift drin. Meine Aufgabe bestand darin, die tollen Automatismen zu übernehmen und für die Bundesliga zu verfeinern.“

Taktik: „Die Jungs müssen überzeugt sein, dass das, was du spielst, zum Erfolg führt. Wenn die Spieler zweifeln, wird es schwer. Bei uns merkt man derzeit, dass die Spieler in allen Situationen wissen, dass es funktioniert, sobald jeder seinen Part erfüllt. Das hilft, in Stresssituationen die richtigen Entscheidungen zu treffen und guten Fußball zu spielen.“

Vereinswechsel im Sommer: „Ich wollte aus der Komfortzone rausbrechen. Denn viel mehr wäre in Ingolstadt nicht mehr möglich gewesen. Es macht den Reiz aus, wieder bei Null zu beginnen und sich seinen Lorbeer erst wieder verdienen zu müssen.“

Fan-Proteste: „Das sind kleine Gruppen, die sich Gehör verschaffen wollen. Die nutzen uns, um eine Plattform zu bekommen. Alle Fan-Boykotte haben wir mit einem Lächeln wegdiskutiert. Bei uns sind Leute im Stadion, die guten Fußball sehen wollen, Man merkt, dass wir in Leipzig eine Fußballkultur entwickeln, die auf Respekt und Fairness beruht. Die Art und Weise, wie unsere Fans mit dem Gegner umgehen, darauf können wir stolz sein.“

Frank Schober

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