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News Red-Bull-Arena von RB Leipzig in Stadionranking auf Platz 13
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22:17 27.09.2016
Bundesweit auf Platz 13: Die ausverkaufte Red-Bull-Arena beim Spiel RB Leipzig gegen Borussia Dortmund.  Quelle: Robert Nößler
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Leipzig

 Bundesliga-Neuling RB Leipzig ist auch mit seinem Stadion in der Erfolgsspur: Die Red-Bull-Arena landet in einem aktuellen Besucherranking bundesweit auf dem 13. Rang und hat damit innerhalb eines Jahres fünf Plätze gutgemacht. Unter anderem zog das ehemalige Zentralstadion an den Bundesliga-Arenen in Leverkusen, Mainz und Wolfsburg vorbei.

Gut 373.000 Gäste kamen im ersten Halbjahr dieses Jahres zu den Zweitligaspielen des Bundesliga-Aufsteigers RB Leipzig, zu Konzerten im Stadion sowie zu Firmenevents. Das waren etwa 25 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (297.500), wie das Fachmagazin Stadionwelt Inside in seinem aktuellen Ranking ermittelte, das am Dienstag veröffentlicht wurde.

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Welche Oststadien hatten im ersten Halbjahr 2016 die meisten Besucher? Wir zeigen das Ranking.

In der 42.959 Zuschauer fassenden Red-Bull-Arena gingen 40 Veranstaltungen über die Bühne, darunter auch drei Konzerte von AC/DC und Udo Lindenberg mit insgesamt 115.000 Besuchern sowie 28 Firmenevents mit insgesamt 9.000 Gästen. Platz eins in Sachsen belegt allerdings das DDV-Stadion in Dresden, das mit knapp 420.000 Zuschauern rund 80 Prozent mehr als im Vorjahr anlocken konnte. Hier kam der enorme Zuspruch vor allem durch die Fußballspiele von Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden (304.000), sechs Konzerte (90.000) sowie Firmenevents (9500). Insgesamt 168 Veranstaltungen wurden von Anfang Januar bis Ende Juni in Dresden gezählt.

Nur acht Ost-Arenen unter Top 50

Den bundesweiten Spitzenplatz unter den 54 untersuchten Stadien verteidigte die Allianz Arena in München mit 1,22 Millionen Besucher vor der Veltins-Arena auf Schalke (1,09 Millionen Besucher) und dem BVB-Stadion in Dortmund (997.500 Besucher). „Borussia Dortmund ist im Signal Iduna Park außen vor, wenn es um Konzerte geht. Dafür hält sich die Kulisse beim Fußball kontinuierlich in der Weltspitze, und auch in Sachen Drittveranstaltungen ist die Dortmunder Akquise erfolgreich. Über 40.000 Teilnehmer an B2B-Events sind ebenfalls ein Spitzenwert“, berichtet Stadionwelt Inside.

Als weitere Ost-Arena landet nur das Olympiastadion in Berlin unter den Top 20 (Platz 4, 850.000 Besucher). Die sechs weiteren ostdeutschen Stadien im Ranking folgen mit größerem Abstand: die Alte Försterei in Berlin (Platz 24, 185.000), die MDCC Arena in Magdeburg (Platz 30, 171.000), das Ostseestadion in Rostock (Platz 35, 123.000), das Stadion der Freundschaft in Cottbus (Platz 40, 82.000), das Erzgebirgsstadion in Aue (Platz 42, 69.000), das Erdgasstadion in Halle/Saale (Platz 44, 66.000), das Steigerwaldstadion in Erfurt (Platz 52, 45.000) und das Karl-Liebknecht-Stadion in Potsdam (Platz 54, 21.000).

Von Robert Nößler

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