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News Sabitzer und Bruno kommen im Winter nicht zu RB Leipzig – Ringen um Kampl und Ramalho
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15:44 12.12.2014
Massimo Bruno am Dienstag beim Einsatz in der Europa League. Quelle: dpa
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Leipzig

Massimo Bruno und Marcel Sabitzer bleiben bis zum Sommer in Österreich. Beide befänden sich noch in der Eingewöhnungsphase, sollen das Spielsystem von Red Bull verinnerlichen. Die Spieler stehen in Leipzig unter Vertrag, sind aber konzernintern an Salzburg ausgeliehen worden.

Eine Baustelle bleibt dagegen die Personalie André Ramalho. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft nach dieser Spielzeit beim österreichischen Meister aus. Verlängern will Ramalho in Salzburg nicht. Seine Zukunft ließ er bislang offen. Sollte sich der Brasilianer für Leipzig entscheiden, könnte er schon im Winter zum Team von Trainer Alexander Zorniger stoßen. Offenbar ist sich der Defensivmann noch nicht schlüssig, ob er weiter für eine Mannschaft aus der RB-Familie aufläuft. Davon müsse er noch überzeugt werden. „Das ist mein Job“, sagte Rangnick am Rande einer Pressekonferenz in Salzburg.

Kevin Kampl wird weiter heiß umworben. Quelle: dpa

Bleibt noch die Frage: Was wird aus Kevin Kampl? Der Angreifer ist heiß begehrt, schoss am vergangenen Dienstag in der Europa League gegen Astra Giurgiu zwei weitere Tore und freute sich mit seinem Verein über den Gruppensieg. Klar ist aber auch, Kampl wird Salzburg im Sommer ebenfalls verlassen, obwohl er einen Vertrag bis 2019 besitzt. Der gebürtige Slowene will in einer der europäischen Topligen seine Karriere fortsetzen. Eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag macht es möglich. Beobachter in Salzburg sprechen von einer festgeschriebenen Ablösesumme von 20 Millionen Euro. Leipzig könnte sich für Kampl zu einer Alternative mausern, allerdings nur, wenn die Roten Bullen im Sommer aufsteigen.

Verlängert hat RB Salzburg den Vertrag vorzeitig mit Martin Hinteregger. Der ebenfalls umworbene Defensivmann bindet sich bis 2019 an Red Bull, ohne jegliche Klausel. „Martin hat noch einmal deutlich gemacht, wie sehr er sich als RB-Spieler sieht“, so Rangnick. Er könne sich nicht vorstellen, bei einem anderen Verein zu unterschreiben. „Er möchte weiter für Salzburg spielen, vielleicht irgendwann auch einmal für Leipzig“, erklärte der Sportdirektor.

Rangnick hatte nach der Leipziger Niederlage gegen Ingolstadt bekräftigt, dass er weiter seinem Kader vertraut. Auch wenn Terrence Boyd nach seinem Kreuzbandriss wohl für den Rest der Saison ausfällt, will er nicht im große Stil beim Personal nachlegen. „Allein was heute bei uns noch auf der Bank für Spieler gesessen haben, danach würden sich andere Zweitligisten die Finger lecken. Wir haben genug Potential im Kader“, sagte Rangnick am vergangenen Sonntag.

Matthias Roth

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