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News Stadion gegen St. Pauli erstmals ausverkauft? RB-Trainer Zorniger: „Ganz spezieller Verein“
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14:56 18.11.2014
RB-Anhänger im Sektor B - nicht nur der Fanblock wird zum St. Pauli-Spiel gut gefüllt sein. Quelle: Volkmar Heinz
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Leipzig

Dabei sind die Hamburger aktuell Vorletzter der 2. Fußball-Bundesliga. „Das ist einfach ein ganz spezieller Verein mit ganz speziellen Fans. Der passt in keine Schublade rein“, versucht RB-Trainer Alexander Zorniger die Faszination des Gegners zu erklären.

Der Zuschauer-Bestwert dieser Saison, 34.273 vom dritten Spieltag gegen den FC Erzgebirge Aue, wird fallen. Die Erfahrungen des Vereins lassen auf eine Kulisse um die 40.000 schließen. Ausverkauft war das Rund bei einem Spiel von RB Leipzig allerdings noch nie. Der Vereins-Rekord stammt aus der dritten Liga: 42.713 Besucher wollten den Aufstieg der Roten Bullen gegen den 1. FC Saarbrücken im Mai sehen.

Je nach Größe des Gästeblocks und Sicherheitsstufe des Spiels passen zwischen 43.000 und 44.000 Fußballfans in das Leipziger Stadion, erklärt Pressesprecher Sharif Shoukry. Auch der Gästeblock wird am Sonntag rappelvoll sein. Im Gegensatz zu den boykottierenden Anhängerschaften anderer Vereine, haben sich die Pauli-Fans für eine Reise ins schöne Leipzig entschieden. Mit 4000 Tickets ist deren Sektor bereits ausverkauft.

Die Ultras Sankt Pauli (USP) erklären in ihrem Stadion-Magazin, warum sie gegen einen Boykott sind: „Wir müssen unseren Spielern zeigen, dass wir zu ihnen stehen, weil sie das Trikot des FC St. Pauli tragen. Ein Verein, der sich nicht über sportliche Erfolge oder wirtschaftliche Potenz definiert, sondern seine Kraft aus Verbindung von Fans, Spielern und Stadtteil schöpft. Die Spieler der gegnerischen Mannschaft werden diese Verbindung nie spüren... Diesen Vorteil in ein sportliches Ergebnis umzuwandeln ist die Aufgabe für das Spiel in Leipzig.“

Zorniger: „Aufbau zu fehlerhaft“

Gegen das Team aus dem Norden spricht allerdings: Mit 25 Treffern kassierte St. Pauli bisher die meisten Gegentore der Liga und hinkt auf dem vorletzten Tabellenplatz mit zwölf Punkten seinen eigenen Erwartungen hinterher.

RB-Trainer Zorniger hat hingegen keine Probleme mit dem siebten Rang seiner Mannschaft: „Wir sind gerade entsprechend unserer Spielstärke platziert“, sagt der 47-Jährige. In der Länderspiel-Pause legte der Coach im Training den Fokus vor allem auf das genaue und vielfältige Offensivspiel. Denn an den letzten Auftritten bemängelt er: „Wir sind nicht mehr in die nötige Aggressivität rein gekommen. Außerdem war der Aufbau zu fehlerhaft.“ In 13 Partien erzielte RB bisher 16 Treffer, zehn Mannschaften der zweiten Liga waren im Angriff erfolgreicher.

RB-Trainer Alexander Zorniger ist seit 2012 bei den Leipzigern im Amt. Photo: GEPA pictures/ Roger Petzsche Quelle: GEPA

Einen vollständigen Kader wird der Trainer erst ab Donnerstag wieder zur Verfügung haben. Lukas Klostermann kehrte zwar bereits am Dienstag vom Vorbereitungsturnier der U19 in Griechenland zurück, Yussuf Poulsen (Dänemark) und Zsolt Kalmar (Ungarn) spielen aber noch am Abend für ihre Nationalteams.

Einer der Pechvögel des Teams bleibt Mikko Sumusalo. Der Finne musste beim Testspiel gegen Rubin Kazan bereits nach neun Minuten verletzt ausgewechselt werden. Nun kam die Diagnose: Bänderanriss im rechten Sprunggelenk, mindestens drei Wochen Pause.  Nach seiner monatelangen Verletzung und mehreren Einsätzen in der Oberligamannschaft stand der 24-Jährige am Samstag seit langem erstmals in der Startelf.

Anne Grimm

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