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News Tiefenentspannter RB-Leipzig-Kapitän Daniel Frahn bricht sein Schweigen
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09:21 02.01.2015
Quelle: GEPA Pictures
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Leipzig

Der 27-jährige Mittelstürmer reinsten Wassers hat sich in seinen viereinhalb Jahren bei den Rasenballern berühmt geschossen, firmiert auch unter Tormaschine, Eisvogel, Aufstiegsheld und Mister RB.

 Gut möglich, dass sich die Macher der Homepage demnächst einen anderen sportiven Hingucker suchen müssen. Wie allseits bekannt, darf sich der Potsdamer einen neuen Verein suchen. Weil RB im Sturm aufrüstet und zwei neue Offensivspieler holt. Weil man in der Chefetage des Zweitligisten der Meinung ist, dass Frahn künftig eher weniger zum Einsatz kommt.

Zum brisanten Thema wurde und wird heiß diskutiert. Undank ist der Welten Lohn? Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan? Normale Härte im Haifischbecken Profifußball? RB-Cheftrainer Alexander Zorniger legt Wert auf die Feststellung, dass Frahn (Vertrag bis Sommer 2016) nach wie vor zum Kader gehöre und eben nicht vor die Tür gesetzt wurde. Das Perspektiv-Gespräch vom 21. Dezember läuft für den 47-Jährigen unter „Gebot der Fairness“, denn: „Mein Kapitän hat ein Recht zu erfahren, wie wir personell planen und was das für ihn bedeutet.“

Frahn ist nach dem 1:1 gegen 1860 München auf Tauchstation gegangen, jettete mit seiner langjährigen Freundin in den Winterurlaub. Gestern brach der Liebling der RB-Fans sein Schweigen und machte dabei gegenüber der LVZ einen tiefenentspannten Eindruck.

 Frahn über seine Gefühlslage und sein Verhältnis zur Chefetage: „Es ist niemand gestorben oder krank, ich habe mich im Urlaub gut erholt. Ich bin auf keinen sauer, so läuft eben das Geschäft.“

 Über die kurze Zündschnur seiner Vorgesetzten: „Es war das erste Mal in meiner Zeit bei RB, dass ich nach der Vorrunde keine zehn Tore geschossen habe. Mehr ist dazu nicht zu sagen.“

 Über kolportierte Interessenten aus Dresden, Nürnberg und Aue: „Ich möchte jetzt keine Clubs nennen. Aber es ist doch schön, wenn sich Vereine eine Zukunft mit Frahn vorstellen können. Ich bin also kein Vollblinder.“

 Über einen eventuellen Verbleib in Leipzig und den Trainingsstart am 5. Januar: „Ich schließe nicht aus, dass ich bleibe, habe ja keine silbernen Löffel mitgehen lassen. Ich glaube nicht, dass sich bis zum 5. Januar Weltbewegendes tut, also werde ich pünktlich zum ersten Training da sein.“

Guido Schäfer

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