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Trikotrücktausch in der Kabine von RB Leipzig: KSC lässt sich von den eigenen Fans erpressen

Trikotrücktausch in der Kabine von RB Leipzig: KSC lässt sich von den eigenen Fans erpressen

Unmittelbar nach dem Schlusspfiff hatten der Leipziger Diego Demme und der Karlsruher Philipp Max die Trikots untereinander getauscht. Nach RB-Angaben hätten die KSC-Fans, die die Abfahrt der Gästemannschaft mit einer Blockade lange Zeit verhinderten, lautstark einen Trikot-Rücktausch von den KSC-Verantwortlichen gefordert.

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Diego Demme von RB Leipzig.

Quelle: dpa

Karlsruhe. Daraufhin sei ein KSC-Sicherheitsbeauftragter mit dem Demme-Trikot in den Händen in die Gäste-Kabine gekommen und habe um einen Rücktausch gebeten. Dem stimmten die Leipziger zu, zeigten aber wenig Verständnis. Nach RB-Angaben soll der Sicherheitsbeauftragte anschließend mit dem KSC-Trikot zur Deeskalation zu den Fans gegangen sein, um diese zu beruhigen.Vonseiten des KSC war zunächst kein Verantwortlicher für eine Stellungnahme zu erreichen. „Für mich ist das keine Art der Deeskalation. Hier geht es nur um Macht“, sagte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick.

Am Montag hatte Klubpräsident Ingo Wellenreuther das Belagern des RB-Teamhotels durch etwa 20 Chaoten sowie den anonymen Brief mit einer Reisewarnung an RB und dessen Fan-Organisationen kritisiert. Diese Aktionen seien "vollkommen deplatziert", sagte Wellenreuther: "Wir distanzieren uns davon und können uns nur entschuldigen, wenn es da Probleme gegeben hat." (mit sid)

Anne Grimm

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