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RB-Archiv Erfolgsrezept Verteidigung: RB Leipzig erwartet Carl Zeiss Jena und 10.000 Fans zum Topspiel
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15:41 30.11.2012
Ein Erfolgsgarant für RB Leipzig: Abwehrspieler Christian Müller. Quelle: Christian Nitsche
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Leipzig

Im direkten Duell gegen den Zweitplatzierten Carl Zeiss Jena, kann das Team von Trainer Alexander Zorniger am Sonntag (13.30 Uhr) weiter Boden gut machen.

Dass nach Zwickau nun erneut ein Hochkaräter auf die Leipziger wartet, kommt Zorniger ganz gelegen. Der Fokus bleibe vor der Winterpause aufrecht und falle nicht unnötig ab. Denn den klaren Kopf braucht die Mannschaft bei der Spielphilosophie, die der Fußballlehrer vertritt und die ein entscheidender Grundstein ist, warum RB momentan so erfolgreich ist. So stehen beispielsweise die Außenverteidiger weit vorn. Demzufolge kommen sie besser ins Umschaltspiel. „Wir gehen extrem früh ins Gegenpressing, erzwingen früh Ballverluste“, erklärt Christian Müller.

Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass RB den Gegner weit vom Tor weg hält. Anfangs hatte die Mannschaft noch Probleme, die neue Taktik umzusetzen. In der jüngsten Vergangenheit haben sich jedoch die ersten Erfolge eingestellt. „Wir bekommen kaum noch Gegentore“, sagt Müller. Allein bei den bisherigen fünf Heimspielen kassierte Leipzig lediglich ein Tor. Und das war im ersten Saisonspiel. Seither hielt Fabio Coltorti im eigenen Stadion seinen Kasten sauber. Die Serie soll möglichst auch gegen Jena halten.

Judt: „Müssen in jedem Spiel an unser Maximum gehen“

Mehr als zufrieden ist auch Zorniger mit seinen Verteidigern. „Ich kann mich nicht daran entsinnen, wann wir zuletzt ein Tor auf der Außenbahn kassiert haben“, sagt er. Zwar bereiten seine Außenverteidiger derzeit verhältnismäßig wenig Tore vor. Doch das würde der 45-Jährige zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht erwarten. Viel wichtiger ist dem Fußballlehrer momentan die frühzeitige Balleroberung. Gerade Müller und Juri Judt bringen die Stabilität in das Gesamtkonstrukt, wie es sich Zorniger wünscht. Doch obwohl Leipzig der unangefochtene Spitzenreiter der Liga ist und die Nordoststaffel scheinbar nach Belieben dominiert: „Wir müssen in jedem Spiel an unser Maximum gehen. Auch wenn es von Außen manchmal leicht aussieht“, stellt Judt klar.

Gleiches wird auch wieder im Topspiel gegen Jena der Fall sein. Dabei sind die Voraussetzungen die gleichen wie bereits eine Woche zuvor gegen Zwickau. Auch die von Petrik Sander betreuten Thüringer haben bisher erst eine Niederlage auf dem Konto. „Mit René Eckhardt und Marcel Schlosser haben sie zwei Spieler, die ordentlich Geschwindigkeit in die Mannschaft bringen“, weiß Zorniger. Überhaupt sei Jena bereits im Spielaufbau offensiv ausgerichtet, könne jedoch genauso aus einer kompakten Defensive agieren. Dennoch bleibt der Coach selbstbewusst: „Es ist eh meist so, dass sich der Gegner nach uns richtet.

Bereits mehr als 5000 Tickets verkauft

Rund 10.000 Fans werden zum Spitzenspiel am Sonntag in der Red-Bull-Arena erwartet. Quelle: Volkmar Heinz

Definitiv fehlen wird am Sonntag Tim Sebastian, der an einer bakteriellen Bronchitis erkrankt ist und mit Antibiotika behandelt wird. Ein kleines Fragezeichen steht zudem hinter Keeper Coltorti, der sich am Donnerstag im Training an der Schulter verletzt hat. „Fabio wurde heute gespritzt und wird voraussichtlich am Abschlusstraining am Samstag teilnehmen“, sagt Zorniger.

Da in der Arena Leipzig am Sonntag zeitgleich um 13.00 Uhr sowie 17.30 Uhr zwei Großveranstaltungen stattfinden, wird es rund um das Stadion zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen und einer verschärften Parkplatzsituation kommen. RB Leipzig empfiehlt deshalb die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Erwartet werden rund 10.000 Fans. Pressesprecher Sharif Shoukry bestätigte zuvor bereits: „Es sind schon über 5000 Karten verkauft worden.“

Anne Kunze

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