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RB-Archiv RB Leipzig holt Nachwuchsausbilder vom VfB Stuttgart - Rangnick: "Weiter etwas aufbauen"
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17:11 25.09.2012
Jubel bei der U19-Mannschaft von Rasenballsport Leipzig. (Archivfoto) Quelle: Christian Nitsche
Leipzig

Das Duo ist seit Ende der 90-er Jahre bei den Schwaben in Amt und Würden, hat den Club zum anerkannt besten Ausbildungsverein gemacht. Rangnick jüngst beim Fußball-Talk in der LVZ-Kuppel: „Der VfB Stuttgart produziert seit Jahren unglaublich viele Spieler. In der 1. und 2. Liga tummeln sich über 100, die aus dem Stuttgarter Nachwuchs stammen.“ Diese Fakten sprechen für die beiden RB-Neuzugänge und bringen Rangnick zum Schwärmen. "Gemeinsam werden wir in den nächsten Jahren versuchen, in Leipzig weiter etwas aufzubauen. Deshalb muss unser Trainingszentrum nicht nur infrastrukturell, sondern auch personell den höchsten Ansprüchen genügen."

Sieben Millionen Euro investieren die Stuttgarter pro Jahr in Nachwuchssichtung - und Ausbildung. Gut investiertes Geld. Siehe Eigengewächse wie Mario Gomez, Sami Khedira, Serdar Tasci und Thomas Hitzlsperger.

In den vergangenen Tagen und Wochen wurde eifrig verhandelt, baggerte Rangnick seine Wunschkandidaten Albeck/Schrof nach allen Regeln der Kunst an. Weil beide beim VfB hoch anerkannt und verwurzelt sind und dort Lebensstellungen haben/hatten, musste Rangnick tief in die Tasche greifen. Am Wochenende kam Dynamik in die Geschichte, sagte das Duo in Leipzig zu.

Frieder Schrof: "Es war eine schwierige Entscheidung, aber der große Reiz, noch einmal eine neue Herausforderung anzunehmen, hat den entscheidenden Ausschlag gegeben." Kollege Thomas Albeck fand Worte, die wie Musik in Rangnicks Ohren klingen müssen. "Unser Ziel ist es, den Nachwuchs der Leipziger Bullen an die Spitze des deutschen Fußballs zu bringen und eine Akademie aufzubauen, die zu den besten in Deutschland gehört.“

Nach dem Heimsieg der RB-Kicker gegen Halberstadt baten Rangnick und Geschäftsführer Ulrich Wolter den aktuellen Nachwuchsleiter Ivo Jungbauer, 33, zum Gespräch, informierten über anstehende neue Machtverhältnisse. Nach LVZ-Informationen folgte eine Beurlaubung, die höchstwahrscheinlich in eine endgültige Trennung mündet. Wann das neue Duo antritt ist noch unklar.

Weitere Hintergründe lesen Sie in der Leipziger Volkszeitung am Mittwoch und im E-Paper.

Guido Schäfer/ra

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