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RB-Archiv RB ist in Plauen unter Zugzwang – Vogtländer laufen mit breiter Brust auf
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14:54 23.03.2012
Zeigt wo es lang geht: RB-Leipzig-Coach Peter Pacult. Quelle: GEPA Pictures
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Leipzig

HFC-Präsident Michael Schädlich hatte die Mittwochs-Niederlage der Bullen bei der zweiten Mannschaft des HSV genüsslich verfolgt. „Ich wünsche eigentlich keinem Rivalen etwas Schlechtes. Aber insgeheim hatte ich mir schon gewünscht, das RB ohne Punkte aus Hamburg kommt“, ließ sich Schädlich in der Mitteldeutschen Zeitung zitieren.

RB muss dennoch am Sonntag gewinnen, um den Hallensern keinen weiteren Vorteil zu verschaffen. Außerdem droht auch Kiel mit einem Erfolg bei Hertha BSC II, an den Bullen vorbeizuziehen.

RB-Trainer Peter Pacult erwartet einen unbequemen Gegner. „Plauen steht in der Abwehr sehr kompakt und dicht gestaffelt. So haben sie uns bereits im Hinspiel das Leben schwer gemacht. Aber wir haben sowohl die mannschaftliche als auch die individuelle Klasse, uns Chancen  herauszuspielen und Tore zu machen. Wir werden alles daran setzen in Plauen zu gewinnen“, erklärte der Übungsleiter.

An das Hinspiel im Oktober vergangenen Jahres haben die RB-Verantwortlichen keine guten Erinnerungen. Auch damals standen die Bullen unter Druck. Im Heimspiel zuvor hatten sie gegen den 1. FC Magdeburg nur ein mageres 1:1 erreicht und wollten gegen die Vogtländer für Wiedergutmachung sorgen.

Kai Zimmermann, inzwischen mit neun Treffern bester Plauener Torschütze, vermasselte damals mit seinem 0:1 den Plan. Pekka Lagerblom glich zwar mit einem Fernschuss noch aus, zu mehr reichte es aber nicht für die Gastgeber.

Aufreger war damals ein nicht gegebener Treffer von Stefan Kutschke. Daniel Frahn köpfte in der 83. Minute an die Latte, den Abpraller drückte Kutschke ebenfalls per Kopf aufs Plauener Tor. Keeper Philipp Unversucht rettete spektakulär. Mehr als 5000 Zuschauer hatten den Ball hinter der Linie gesehen. Der Linienrichter teilte die Meinung nicht und signalisierte: weiterspielen! „Sogar einige Plauener haben zugegeben, dass der Ball drin war“, regte sich Stürmer Daniel Frahn nach dem Schlusspfiff auf.

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Die Geschichte ist inzwischen für Frahn und Kollegen abgehakt. „Wir sind überzeugt davon, dass der Auswärts-Knoten gegen Plauen richtig platzen wird. In der Hinrunde hakte es in den Heimspielen etwas, nach der Winterpause sind wir auswärts noch nicht ganz in Tritt gekommen“, sagte RB-Verteidiger Christian Müller.

Verzichten müssen die Leipziger auf Umut Kocin. Er leidet an einer Oberschenkelzerrung. Dafür kehrt Tomasz Wisio, der die gleiche Verletzung auskuriert hat, und wieder voll ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, ins Team zurück. Marcus Hoffmann hat sich im Hamburg-Spiel eine Rippe angebrochen, hinter seinem Einsatz am Sonntag steht ein großes Fragezeichen. Kapitän Daniel Frahn ist leicht angeschlagen (Sprunggelenk), kann aber voraussichtlich mitfahren.

Der VFC Plauen läuft am Sonntag mit ganz breiter Brust auf. „Wir haben seit fünf Spielen nicht mehr verloren und wollen die beiden englischen Wochen erfolgreich zu Ende bringen“, sagte Plauens Trainer Thomas Hoßmang. Der Vorteil liege zwar klar auf der Seite von RB. „Die haben die beste Mannschaft der Liga und viele gute Einzelspieler“, so der VFC-Coach. Seine Männer hätten sich aber entwickelt und zeigten jetzt auch Qualität nach vorn. „Wir wollen gegen RB etwas Zählbares mitnehmen“, kündigte Hoßmang an.

Matthias Roth

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