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RB-Archiv Torfestival in der Red-Bull-Arena: RB Leipzig schlägt den SV Wilhelmshaven mit 8:2
Sportbuzzer RB Leipzig RB-Archiv Torfestival in der Red-Bull-Arena: RB Leipzig schlägt den SV Wilhelmshaven mit 8:2
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16:11 19.02.2012
Die Roten Bullen feiern das 2:0 durch Roman Wallner. Am Ende gewinnt RB Leipzig mit 8:2 gegen Wilhelmshaven. Quelle: Christian Nitsche
Leipzig

Denn die Mannschaft von Trainer Peter Pacult fuhr einen deutlichen 8:2 (4:0)-Sieg gegen einen völlig überforderten SV Wilhelmshaven ein.

„Bis auf die zwei Gegentore, wo wir nachlässig waren, haben wir wirklich alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, sagte Abwehrchef Marcus Hoffmann, der nach langer Verletzungspause erstmals wieder in der Startelf stand. „Wir haben von Beginn an Gas gegeben und gezeigt, wer Chef im Haus ist.“ Der gleichen Meinung war auch Teamkollege Daniel Frahn. „Das war schon ein sehr gutes Spiel. Und acht Tore sind eine Hausnummer – ein klares Zeichen Richtung Kiel und Halle.“

Gästecoach Christian Neidhart musste hingegen nach der Niederlage Aufbauarbeit leisten. „Meine Spieler sitzen wie ein Häufchen Elend in der Kabine – zu Recht“, meinte er. „Denn das war eine blutleere Vorstellung heute. Wir haben das Kratzen, Beißen und Kneifen vermissen lassen.“

Das sah bei den Roten Bullen ganz anders aus. Besonders erfreulich: Gleich alle drei Neuzugänge feierten beim Schützenfest in der Red Bull Arena einen gelungenen Einstand. Tomasz Wisio kämpfte in der Abwehr, zeigte immer wieder gute Aktionen – genau wie Niklas Hoheneder. Wohingegen Roman Wallner im Sturm seine Klasse unter Beweis stellte: Der österreichische Ex-Nationalspieler schoss drei der acht Tore. „Ich bin natürlich dankbar für so einen Einstand“, sagte der Stürmer, der gleichzeitig seine Mitspieler lobte. „Sie haben schöne Vorgaben für mich herausgespielt.“

Überhaupt war der Pacult-Elf anzumerken, wie sehr sie auf den Rückrundenstart gebrannt haben muss. Denn von Beginn an hatte RB Zug zum Tor, bestimmte in allen Belangen das Spielgeschehen. Mehrfach überzeugten die Messestädter mit sehenswerten Spielzügen. Dementsprechend ging Leipzig bereits in der 14. Minute verdient mit 1:0 in Führung. Tom Geißler flankte von rechts auf Daniel Frahn. Dieser stand völlig frei vorm Tor und schob locker ein.

Zehn Tore in einem Punktspiel - so viele gab es bei RB Leipzig noch nie. Quelle: GEPA Pictures

Allerdings: Die Wilhelmshavener Deckung ließ dem Tabellenzweiten enorm viel Spielraum. Das Team um Trainer Neidhart verweigerte förmlich die Zweikämpfe, spielte zudem ideenlos. Erst als sich bei den Leipzigern in der zweiten Halbzeit zunehmende Unkonzentriertheiten einschlichen, kam der Gegner zum Zug: Francky Sembolo traf erst nach einem Freistoß per Kopf zum 1:5 (72.). Unmittelbar danach durch einen Konter zum 2:6 (79.). „Für mich ist es mit den beiden Toren natürlich gut gelaufen. Aber es ist eben schwierig, wenn die Nebenleute nicht mitmachen“, kritisierte der SV-Stürmer seine Mannschaft.

Am Ende schlugen die Bullen noch einmal doppelt zu: Stefan Kutschke (84.) und Wallner (88.) netzten zum 8:2-Endstand ein.

RB:

Borel – Hoffmann, Wisio, Ernst, Wallner, Rockenbach da Silva (Kutschke, 55.), Frahn, Röttger, Geißler (Schulz 68.), Franke (Hoheneder 30.), Mueller.

SV Wilhelmshaven:

Gerdes – Hofmann, Karli, Skoda, Puttkammer (Ari, 76), Sam (Koweschnikow,58.), Celikyurt, Nonni, Softic, Sembolo, Broniszewski

Tore:

1:0 Frahn (14.), 2:0 Wallner (26.), 3:0 Wallner (42.), 4:0 Mueller (45.), 5:0 Ernst (50.), 5:1 Sembolo (72.), 6:1 Frahn (78.), 6:2 Sembolo (79.), 7:2 Kutschke (84.), 8:2 Wallner (88.)

Zuschauer:

4958

Anne Kunze

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