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Jugend/Reserve Finalhinspiel: Vier Tore Polster nach Sieg für Youngster des SC DHfK
Sportbuzzer SC DHfK Leipzig Jugend/Reserve Finalhinspiel: Vier Tore Polster nach Sieg für Youngster des SC DHfK
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SC DHFK
15:51 27.03.2017
Die A-Jugend-Handballer des SC DHfK gewannen das erste Bundesliga-Finale gegen den SC Magdeburg mit 35:31 (19:15). Quelle: Christian Modla
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Leipzig

Bei der Bewertung des Hinspiel-Ergebnisses am Sonntag gingen die Meinungen ein wenig auseinander. Die A-Jugend-Handballer des SC DHfK gewannen das erste Bundesliga-Finale gegen den SC Magdeburg mit 35:31 (19:15). Was das Vier-Tore-Polster wert ist, wird sich erst am Sonnabend (17.30 Uhr) im Rückspiel in der engen und von vielen Gegnern gefürchteten Hermann-Gieseler-Halle zeigen. Dort wird mit Sicherheit die Luft brennen – auch bei einem Jugend-Finale.

Der SC DHfK führte nach 40 Minuten mit 28:20, daher gab es in den Reihen der Gastgeber hinterher nicht nur strahlende Gesichter. Es ist indes das gute Recht des DHfK-Trainers André Haber, die Deutungshoheit über das gestrige Resultat sofort an sich zu reißen. „Für mich gibt es gar keine Diskussion: Das ist ein gutes Ergebnis, denn wir haben gewonnen. Natürlich wird es schwer im Rückspiel. Man hat heute gesehen, dass die Saison für uns sehr lang ist. Wir waren am Ende etwas platt. Nächste Woche werden wir wieder auf Sieg spielen.“

Semper: "Der Sieg fühlt sich jetzt nicht so gut an."

Aus Spieler-Sicht erscheint aber auch die Reaktion des U21-Nationalakteurs Franz Semper verständlich. Der bundesligaerfahrene Linkshänder meinte aufgrund des am Ende geschmolzenen Vorsprungs ein wenig geknickt: „Der Sieg fühlt sich jetzt nicht so gut an. Als wir platt waren, haben wir viele Schusselfehler gemacht.“ Zum Glück war Philip Jungemann treffsicher, seine neun Tore waren Gold wert.

Die A-Jugend-Handballer des SC DHfK haben das Finalhinspiel gegen Magdeburg mit 35:31 (19:15) gewonnen. Fotos: Christian Modla

Der SCM war sehr stark gestartet, gab nach der 4:1-Führung aber das Zepter ab, Leipzig glich nach einer Viertelstunde erstmals aus. Gäste-Trainer Martin Ostermann nahm beim 20:28 eine Auszeit und meinte zu seinen Jungs: „Wenn wir so weiter machen, können wir gleich in die Kabine gehen.“ Danach begann die Aufholjagd. „Man kann das Spiel in vier Viertel teilen“, so der SCM-Coach: „Uns gehörte das erste und letzte.“ Für das Rückspiel sei alles offen.

DHfK: Gurezky, Voigt; Jungemann 9, Semper 6, Hönicke 8/3, Naumann 2, Löser, Hellmann, Remke 6, Emanuel, Seidler, Esche 4. Zuschauer: 1563. Siebenmeter: 3:3/4:4. Strafmin.: 6:8.

Matthias Roth und Frank Schober

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