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News DHfK-Spieler Alen Milosevic hat in der kommenden Saison hohe Ziele
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SC DHFK
20:08 17.08.2017
Pressekonferenz des SC DHfK Leipzig auf der Terrasse der LVZ Kuppelhalle in Leipzig (Sachsen). Mit dabei: DHfK Trainer André, DHfK Handball Geschäftsführer Karsten Günther und Spieler Alen Milosevic. Quelle: Christian Modla
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Leipzig

„Wer einmal da war, will wieder hin“, sagt Alen Milosevic unmissverständlich. Final Four, die Endrunde des Deutschen Handball-Pokals, meint das bewegliche Schweizer Massiv im Dienst der Handballer des SC DHfK. „Das ist unser geheimes Ziel“, bekräftigt er. Ja, da wurden sie größer, die Augen des Managers der Leipziger Bundesligahandballer, Carsten Günther, als „Milo“ so munter auf der Terrasse der LVZ losplauderte. Nix da mit halbgaren Aussagen wie: „Wir denken von Spiel zu Spiel“ oder „Wir dürfen keinen Gegner unterschätzen.“

Am Sonnabend können die Grün-Weißen vom Elsterbecken den ersten Schritt machen, tags darauf den zweiten und in Hagen ins Pokalachtelfinale einziehen. Vorausgesetzt der SC DHfK schlägt den Gastgeber, den Verein für Leibesübungen (VfL) Hagen. „Der volle Fokus liegt auf diesem Spiel“, versichert Wuchtbrumme Milosevic.

19.30 Uhr beginnt die Mission der Sachsen in der Ruhrpott-City. Den Auftakt beim Mini-Turnier machen aber der HSV Hamburg (3. Liga) und der ASV Hamm-Westfalen (2. Liga). Deren Duell steigt bereits 17 Uhr. Die Gewinner der beiden Partien machen dann am Sonntag (15 Uhr) den Einzug ins Achtelfinale unter sich aus. Nach Möglichkeit sollten die Leipziger diese Hürden nehmen, wollen sie wie in der vergangenen Saison wieder Hamburg unsicher machen.

Unterschätzt wird Hagen nicht. Das versichert DHfK-Trainer André Haber. Der Zweitliga-Aufsteiger aus dem Pott macht da seinem Namen alle Ehre. „Unbequeme Deckung, disziplinierter Angriff“, beschreibt der 31-Jährige den Gegner und verpasst ihm das Prädikat: „strukturiert.“

„Dieser Situation stellen wir uns gern“, sagte der Coach weiter, „wir müssen nur einen coolen Kopf bewahren.“ So wie im finalen Test am Mittwoch in Naumburg im ewigen Duell gegen den SC Magdeburg. 60 Spielminuten und zwei Rote Karten später ging das  stimmungsgeladene Vorbereitungsderby  in der Schlusssekunde dank Yves Kunkel 28:27 an L.E. Übrigens: So kann das ruhig auch zweimal in der Saison ausgehen ...

„Das gibt viel Selbstvertrauen“, sagt das 106-Kilo-wiegende Muskelpaket Milosevic, „auch wenn man das Ergebnis nicht überbewerten sollte.“ Denn: Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht.

Das Motto der Sendung „1, 2 oder 3“ hat sich Haber zu eigen gemacht. „Quervergleiche zu machen, das hinkt“, sagt der Coach. Vorbereitung ist Vorbereitung, Liga ist Liga. Und die Saison hat bekanntlich noch nicht begonnen. Fein justiert wird am Konstrukt erst, wenn die Maschine auf Volllast läuft. „Ich glaube nicht, dass wir bei 100 Prozent sind, so wie 95 Prozent der anderen Teams auch“, erklärt Haber.

Zumindest einer ist froh, dass es endlich wieder losgeht: Alen Milosevic. Der 27-Jährige begründet das gewohnt unverblümt: „Niemand mag Vorbereitungen.“ Dass die ersten zehn Tage Höllenqualen glichen, ist keine Mär. Kondi, Kraft, Kondi – dreimal am Tag. Da fällt ein Jubelschrei schwer, außer man ist Sa­do­ma­so­chist. Aber: „Dort werden die Grundlagen für die zehn, elf Monate der Saison gelegt“, gibt Milo zu. Morgen beginnt sich die Spreu vom Weizen zu trennen.  

Alexander Bley

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