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News Duschmarken in Leipzig: Automat überrascht die SG Flensburg
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SC DHFK
14:45 09.10.2015
Im Spiel angespannt, dannach sehr lässigs: Ljubomir Vranjes. Quelle: dpa
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Leipzig

Am Spielfeldrand kennt Ljubomir Vranjes keine Verwandten. Der Trainer der SG Flensburg-Handewitt treibt seine Mannschaft unermüdlich an, bis der nächste Sieg perfekt ist. So hielt es der Schwede auch am Mittwoch beim SC DHfK Leipzig. Nach dem Schlusspfiff zeigte sich der einstige Weltklassespieler aber ganz lässig. Während der Pressekonferenz plauderte er locker und verteilte auch gleich noch einige Freundlichkeiten an den SC DHfK Leipzig. Er glaube an den sicheren Klassenerhalt für den Aufsteiger, sagte Vranjes.

Richtig Spaß hatte der Coach allerdings in den Katakomben der Arena. „In der Umkleidekabine musst Du für die Duschen bezahlen. Das ist witzig“, schrieb der 42-Jährige bei Twitter und schickte gleich ein Foto des Wertmarkenautomaten mit.

DHfK-Aufsichtsratsmitglied Stefan Kretzschmar konterte sofort: „Unser Budget ist begrenzt“, antwortete er.

Was nach einer Panne im Gästebereich klingt, ist nichts weiter als ein Spaß. „Unser Trainer fand den Kasten witzig, hat aber vorsichtshalber nachgefragt, ob die Mannschaft tatsächlich Wertmarken benötigt“, sagte SG-Sprecherin Sandra von Wallis. Für die Gäste waren die Duschen aber freigeschaltet. Sie konnten nach dem Spiel frisch in den Bus steigen und die sechseinhalb Stunden wieder nach Hause fahren. In Flensburg schwärmten die Spieler von der Arena. „Das ist eine tolle Halle mit tollen Fans“, sagte Anders Eggert.

Winfried Lonzen, Geschäftsführer der Arena-Betreibergesellschaft ZSL, erklärte: "Wir haben die Automaten in den Anfangsjahren der Halle installiert." Damit sollte teures Wasser gespart werden. Richtig funktioniert habe die Anlage aber nie und sei schon seit vielen Jahren abgeschaltet. "Das war eine Fehlinvestition", so Lonzen. Aus Kostengründen wurden die Wertautomaten später aber nicht entfernt.

Lemgo sauer nach Beschallung

Tatsächlich musste allerdings der TBV Lemgo vor zwei Wochen in der Halbzeitpause eine Einschränkung in Kauf nehmen. Die Kabine der Ostwestfalen, aber auch der Leipziger, wurde mit lauter Musik beschallt.  Lemgo-Trainer Florian Kehrmann witterte Absicht und maulte nach Schlusspfiff. 

„Ich habe mein eigenes Wort nicht verstanden, das war sehr unangenehm, das sollte man mal abstellen", sagte er. Christian Prokop nahm es gelassen. "Bei uns war es auch laut", erwiderte er gelassen. Der Grund für die Diskopause war schnell gefunden. Ein Techniker hatte versehentlich einen falschen Schalter umgelegt.

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