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SC DHfK Leipzig peilt jetzt auch offiziell den Aufstieg in die erste Handball-Bundesliga an

SC DHfK Leipzig peilt jetzt auch offiziell den Aufstieg in die erste Handball-Bundesliga an

Das Spiel am Freitag in Essen (19.30 Uhr) ist für die ambitionierten Zweitliga-Handballer des SC DHfK ein besonderes Match. "Wir haben in den nächsten drei Spielen die Chance, viel zu erreichen.

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Kampfbereit und engagiert: DHfK-Trainer Christian Prokop.

Quelle: Nitsche

Leipzig. Dafür wäre ein Erfolg bei den Essenern notwendig", sagt Trainer Christian Prokop.

Schließlich folgen dann am Osterwochenende die Heimspiele gegen Aufstiegskandidat SG Bietigheim (Sa., 19.30 Uhr) und den abstiegsgefährdeten Sechzehnten DJK Rimpar (Mo., 18 Uhr, Arena).

Wenn Prokop von "viel erreichen" spricht, meint er den dritten Tabellenplatz zu halten, denn der bedeutet den Bundesliga-Aufstieg. Für ihn ist Tabellenführer TSG Friesenheim "so gut wie durch", obgleich die Mannschaft noch zehn Spiele zu absolvieren hat, weil auch das Restprogramm für dieses Team spreche. Erlangen räumt er ebenso gute Chancen ein, ins deutsche Oberhaus einzuziehen. "Den dritten Platz werden wohl vier Mannschaften unter sich ausmachen: Neuhausen, Bittenfeld, Bietigheim und wir."

Neuhausen schätzt Prokop besonders stark ein: "Das ist der Erstliga-Absteiger, ein sehr erfahrenes Team. Und der Klub hat die Ruhe behalten, obwohl die Mannschaft schlecht in die Saison gestartet ist. Sie haben sich richtig nach oben gearbeitet. In der Endphase sehe ich aber die Chancen für alle vier Vereine gleich."

Dennoch: Neuhausen könnte schon an diesem Wochenende etwas die Puste ausgehen, wenn der TV 1893 bei den heimstarken Erlangenern verlieren sollte. Es dürfte aber bis zum letzten Spieltag am 25. Mai spannend bleiben, da die Spitzenteams auf der Zielgeraden noch aufeinander treffen. Zum Saisonabschluss hat der SC DHfK die TSG Friesenheim zu Gast, Bittenfeld und Bietigheim spielen gegeneinander.

Deshalb sei es wichtig, vor allem auf die eigene Leistung zu schauen und nicht auf schlechte Ergebnisse der Konkurrenz zu hoffen. "Die nächsten drei Spiele können entscheidend dafür sein, ob wir um richtig was spielen oder ob wir mit unserem ursprünglichen Ziel, einen Platz unter den besten Zehn, weiter gut im Rennen sind." Klar, dass Prokop mit Ersterem den Aufstieg meint. Die Voraussetzungen für einen neuerlichen Erfolg stehen gut, denn der Coach des SC DHfK kann aus dem Vollen schöpfen, hat dabei sogar die Qual der Wahl.

"Die Leipziger rufen seit Monaten konstant sehr gute Leistungen ab und konnten sich in der Spitzengruppe etablieren. Sie verfügen über einen sehr guten Kader und gehören in meinen Augen zu den Aufstiegsfavoriten. Es wird eine große Aufgabe für uns", sagte Tusem-Trainer Mark Dragunski auf der Homepage der Essener.

Für Prokop ist das Match beim Achten nicht nur wegen seiner großen Bedeutung ein besonderes Match. Der 35-Jährige betreute den damaligen Erstligisten in der vergangenen Saison für ein dreiviertel Jahr, konnte am Ende jedoch den Abstieg nicht mehr verhindern. "Trotzdem habe ich an Essen viele angenehme Erinnerungen." Die werden morgen keine Rolle spielen, der DHfK-Coach erwartet einen heißen Tanz beim Achten, dessen erster Sechser ausschließlich aus Akteuren mit Erstliga-Erfahrung besteht. Das ist Warnung genug.

LVZ-Online überträgt die Partie in Essen per Live-Audiostream.

Norbert Töpfer/Matthias Roth

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