Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
News Vorverkauf für Super-Pokalspieltag: SC DHfK Leipzig setzt bis Mittag 5000 Karten ab
Sportbuzzer SC DHfK Leipzig News
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
SC DHFK
14:25 12.01.2015
Die Handballer der DHfK Leipzig empfangen bald die Füchse Berlin zum Pokalfight. (Archivbild) Quelle: Christian Modla
Anzeige
Leipzig

"5000 Plätze sind schon weg", sagte DHfK-Geschäftsführer Kartsen Günther. Die Karten werden an den bekannten Vorverkaufsstellen, darunter auch die LVZ-Geschäftsstelle am Peterssteinweg und der LVZ Media Store in den Höfen am Brühl, angeboten. Der Schalter an der Arena musste allerdings wegen der Legida-Demonstration und den Gegenprotesten am Abend schon um 13 Uhr schließen.

6000 Plätze stellen die Grün-Weißen in der gegenüber den Punktspielen erweiterten Arena insgesamt bereit. Die Karten kosten in zwei Kategorien 19 und 15 Euro. Für Dauerkartenbesitzer sind bis zum Monatsende deren Stammsitze reserviert. Außerdem erhalten die Gäste noch ein Kontingent.

Nach wie vor unklar ist, wann die Topbegegnung am 4. März auf dem Weg zum Final Four genau beginnt. Am gleichen Tag spielt nämlich auch RB Leipzig im DFB-Pokal. Eine Verlegung einer Partie auf einen anderen Tag war trotz intensivster Bemühungen beider Leipziger Vereine nicht möglich. Knackpunkt bei RB war der Gegner. Der VfL Wolfsburg spielt in der Vorwoche am Donnerstag in der Europa League, rutscht damit in der Bundesliga auf den folgenden Sonntag und soll aus Gründen der Regeneration nicht schon wieder am Dienstag im Pokal antreten.

Enger Terminkalender, kaum Ausweichmöglichkeiten

Auch bei den Handballern sieht es nicht besser aus. Der Grund ist der enge Terminkalender in der 1. Bundesliga. Für die Füchse gibt es kaum Ausweichmöglichkeiten. Zudem steht die Arena erst in letzter Minute zur Verfügung, weil in einer aufwendigen Nachtaktion noch die Aufbauten eines fest reservierten Leichathletikblocks entfernt werden müssen.

Der SC DHfK und RB suchen deshalb seit Wochen nach einer akzeptablen Lösung. "Wir haben sehr gute und konstruktive Gespräche geführt", sagte DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther. Die Wunschvariante heißt nun: Handball um 18 Uhr und Fußball um 20.30 Uhr. Das würde nicht nur Leipziger Anhänger beider Vereine einen doppelten Sportgenuss ermöglichen, sondern auch die Verkehrssituation entspannen.

Im vergangenen Oktober hatten ein Konzert von Helene Fischer in der Arena und das zeitgleiche Spiel von RB gegen Heidenheim einige Meter entfernt im Stadion für Staus gesorgt. Das letzte Wort über die Anstoßzeiten hat allerdings der Deutschen Fußballbund in Frankfurt/Main. Nach Informationen von LVZ-Online werden in dieser Woche die genauen Anstoßzeiten veröffentlicht.

In dieser Woche will der SC DHfK die erste Verpflichtung für die neue Saison unter Dach und Fach bringen. Linksaußen Marvin Sommer vom Ligakonkurrenten EHV Aue wird zur Vertragsunterschrift erwartet. Er ist in dieser Spielzeit mit bisher 105 Tore der treffsicherste Auer.

Der 23 Jahre alte Sommer soll die Position von Uli Streitenberger einnehmen, der seine Karriere nach der Saison beendet. Außerdem stehen im Januar noch Vertragsgespräche mit Torhüter Henrik Ruud Tovas und Rechtsaußen René Boese über eine Vertragsverlängerung ihrer auslaufenden Kontrakte an. Offizielle Verlautbarung des Vereins: Es ist alles möglich.

Matthias Roth

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Im großen LVZ-Interview spricht Handball-Ikone Stefan Kretzschmar über die Ziele des SC DHfK, die deutschen Aussichten bei der WM in Katar, seine TV-Auftritte bei Lanz und Raab sowie die Gründe seiner Popularität.

28.03.2017

Maximilian Janke weiß, wie man gegen die großen Teams der 1. Handball-Bundesliga gewinnt. So stand der heute 21-Jährige beim sensationellen Sieg des SC Magdeburg gegen THW Kiel anno 2013 mit auf der Platte.

03.04.2017

Seit dem Triumph im Pokal-Achtelfinale gegen Erstligist Balingen klemmt die Säge. Die DHfK-Handballer müssen seit knapp zwei Wochen ohne Philipp Weber, Bastian Roscheck und Max Emanuel auskommen.

28.12.2014
Anzeige