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Wechsel nach Coburg: Matthias Gerlich verlässt den SC DHfK Leipzig

Wechsel nach Coburg: Matthias Gerlich verlässt den SC DHfK Leipzig

Jetzt ist der Blitztransfer perfekt: Matthias Gerlich spielt künftig für den Handball-Zweitligisten HSC 2000 Coburg. Da bestätigten sein alter Verein SC DHfK Leipzig und sein neuer Club aus Franken am Mittwoch.

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Matthias Gerlich verlässt den SC DHfK Leipzig in Richtung Coburg (Archivbild)

Quelle: Nitsche

Leipzig. LVZ-Online hatte die Personalie bereits am Dienstag vermeldet.

Gerlich war im Januar 2013 von den Rhein-Neckar-Löwen zum SC DHfK gestoßen und sicherte damals mit seinen Toren den Klassenerhalt der Grün-Weißen. In der abgelaufenen Saison konnte der 2,04-Hüne allerdings nicht an seine Leistungen der Vorsaison anknüpfen und saß häufig auf der Bank.

„Darum haben sich Verein und Spieler im Sinne der bestmöglichen Entwicklung gemeinsam auf einen Wechsel verständigt“, teilte der SC DHfK mit.

In Coburg sucht er nun offenbar eine neue Herausforderung und trifft dort auf viele alte Bekannte. Mit Trainer Jan Gorr hat der 26-Jährige bereits bei TV Hüttenberg in der ersten Liga zusammengearbeitet. Außerdem stehen bei den Franken mit Philipp Seitle, Till Riehn und Oliver Krechel drei weitere ehemalige DHfK-Spieler unter Vertrag.

„Leipzig hat mich relativ spät über die Freigabe informiert und zu diesem Zeitpunkt kam für mich nur der Club meines Ex-Trainers Jan Gorr in Frage“, so Gerlich. Er wolle Coburg helfen, den jetzt eingeschlagenen Weg weiterzugehen und wenn es nach ihm gehe müsse dieser Weg, mittelfristig gesehen, nicht in der zweiten Liga enden.

Unklar ist im Augenblick noch wer Gerlich im linken Rückraum ersetzt. Da auch Pavel Prokopec (geht nach Großwallstadt) nicht mehr im Kader steht, haben die Grün-Weißen mit Neuzugang Michael Quvist (kommt aus Hildesheim)  nur einen Spieler auf dieser Position zur Verfügung. Offen ist auch noch wohin Alexander Feld geht. Er hat bei den ambitionierten Leipzigern keinen neuen Vertrag erhalten.

Derweil hat der HSV Hamburg am Dienstag erneut keine Lizenz für die erste Liga erhalten. Der Gewinner der Champions League von 2013 hat seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nicht ausreichend nachgewiesen. Den Norddeutschen bleibt nun noch der Gang vor das HBL-Schiedsgericht. Sollten sie auch dort scheitern, müssten die Elbestädter in der dritten Liga neu starten. Der HSV hatte keine Zweitligalizenz beantragt.

Der SC DHfK hätte bei einer Rückstufung der Hamburger im Aufstiegskampf einen Konkurrenten weniger. Balingen-Weilstetten dürfte nämlich weiter in der ersten Liga spielen. Außerdem: Die SG Saarlouis dürfte in der zweiten Bundesliga verbleiben und müsste nicht absteigen.

Matthias Roth/Anne Grimm

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