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Spielberichte Locker und leicht: SC DHfK Leipzig hat mit der SG Leutershausen keinerlei Mühe
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SC DHFK
09:58 03.04.2014
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Dabei glich die Partie teilweise eher einem lockeren Trainingsspiel. Mit dem Erfolg eroberten die Messestädter, zumindest kurzzeitig, einen Aufstiegsrang zurück. 

"Nach der Niederlage in Erlangen war es wichtig, dass wir schnell wieder in die Punkte kommen. Das ist gelungen", resümierte DHfK-Coach Christian Prokop, der trotz der deutlichen Leistungsunterschiede den Gegner lobte. "Leutershausen hat viele talentierte Spieler. Das hat man vor allem in der Anfangsphase gesehen. Wir mussten konzentriert arbeiten. Das haben wir geschafft."

Leipzig. Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Mittwochabend gegen die SG Leutershausen den erwarteten Sieg eingefahren. Vor 1540 Zuschauern in der Arena Leipzig setzten sich die Hausherren 32:21 (16:8) gegen den 18. der Tabelle durch. Dabei glich die Partie teilweise eher einem lockeren Trainingsspiel. Mit dem Erfolg eroberten die Messestädter, zumindest kurzzeitig, einen Aufstiegsrang zurück.

Für etwa zehn Minuten hatte sich die Begegnung ausgeglichen gestaltet. Danach war im Grunde alles klar. Als der erneut starke Philipp Weber in der 12. Minute zum 8:4 traf, war auch im letzten Gesicht die Anspannung entwichen. Selbst DHfK-Handball-Geschäftsführer Karsten Günther, sonst während der Partien ruhelos und immer in Bewegung, konnte den Jungs in Grün-Weiß beruhigt zuschauen. "Wir sind gut reingekommen. Ich denke, bis zum 8:6 war alles noch in Ordnung", sagte Gästetrainer Marc Nagel. "Aber dann hat Leipzig diesen 6:0-Lauf. Damit war es vorbei."

Das Team von Christian Prokop agierte ruhig und unaufgeregt und nutzte die Räume, die ihnen die insgesamt harmlosen Gäste aus Leutershausen anboten. Keeper Henrik-Ruud Tovas war einmal mehr bestens aufgelegt, glänzte nach durchwachsenem Beginn in Halbzeit eins mit zehn Paraden und hielt sein Tor zwischenzeitlich für geschlagene zehn Minuten sauber. Der Vorsprung der Hausherren wuchs so kontinuierlich .

 

Einziger Aufreger in Hälfte eins war die rote Karte gegen Lukas Binder. Der bis dato wie immer wieselflinke Linksaußen kassierte sie in der 24. Minute nach einer unglücklichen Aktion, die auch mit einer Zwei-Minuten-Strafe ausreichend geahndet gewesen wäre. "Ich hab meinen Gegenspieler am Trikot gehalten und er hat mir immer wieder auf die Hand geschlagen. Da hab ich ihm ein bisschen gegen die Brust gedrückt, aber nicht an den Hals gegriffen", schilderte der "Sünder" die Szene später. Immerhin: Eine Sperre muss er nicht fürchten. Die Unparteiischen Martin Thöne und Marijo Zupanovic verzichteten auf einen Sonderbericht.

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Seine Mitspieler ließen sich davon mitnichten beeinflussen. Coach Prokop verzichtete zunächst sogar auf die Einwechslung seiner zweiten Alternative auf links, Ulrich Streitenberger. Der kam erst ab der 45. Minute zum Einsatz und wurde von den Zuschauern frenetisch bejubelt. "Es ist natürlich immer ein kleines Glücksspiel, wenn man so lange nicht gespielt hat und kommt dann rein", sagte "Uli" später. "Aber ich trainiere ja ordentlich mit und spiele lange genug Handball. Da greifen dann auch Automatismen." In die Kabinen ging es mit einem leistungsgerechten 16:8.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit hielt auf Seiten der Hausherren dann der Schlendrian Einzug. Da wurde in der Abwehr nicht mehr ganz so entschieden zugegriffen. Da wurde in der Offensive der eine oder andere Ball weggelassen, da schlichen sich einige gröbere Schnitzer im Passverhalten ein. Das ermöglichte den Gästen aus Leutershausen zwar einige Treffer und ließ den Leipziger Vorsprung zwischenzeitlich auf sechs Tore schmelzen. In Gefahr geriet der SC DHfK deswegen aber zu keiner Zeit. In der Schlussviertelstunde trafen auch die Grün-Weißen wieder regelmäßig. Die SGL wirkte zwischenzeitlich regelrecht hilflos. Das Endergebnis fiel entsprechend deutlich aus.

"Wir sind von Anfang an konzentriert und aggressiv angetreten und haben dem Gegner gezeigt, dass hier heute nichts zu holen sein wird", so Uli Streitenberger nach dem Abpfiff. "Ich denke, da geht das Ergebnis auch so in Ordnung."

Leipzig:

Tovas; Pulay; Emanuel (1); Krzikalla (3); Oehlrich (1); Binder (2); Jonsson (1); Gerlich (2); Roschek (2); Weber (6); Prokopec (9/7); Milosevic (1); Feld (2); Streitenberger (2).

Leutershausen:

Hüber; Ullrich; Frietsch; Wilde; Forstbauer (4); Ruß; Prestel (3); Volk (2); Durak (2); Geppert (5); Conrad; Dippe (4); Engels; Schulz (1).

Siebenmeter:

Leipzig 7/7; Leutershausen 0/2.

Strafen:

Leipzig 4 + rote Karte für Binder; Leutershausen 6.

Antje Henselin-Rudolph

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