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Lok Leipzig Mitte überzeugt gegen Kretzsches Allstars - Rammstein-Trommler trifft

Lok Leipzig Mitte überzeugt gegen Kretzsches Allstars - Rammstein-Trommler trifft

Der Chef hat es immer noch drauf. Handball-Ikone Stefan Kretzschmar legte die Bälle wie er wollte ins Netz. Mit seinem "Team Kretzsche" testete er am Sonnabend gegen den Verbandsligisten Lok Mitte Leipzig in der Arena vor 4.000 Zuschauern, gewann standesgemäß mit 26:19 (15:9) und erzielte acht Tore selbst.

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Rammstein-Trommler Christoph Schneider im Tor des Kretzsche-Teams.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Seine Mannschaftsaufstellung las sich wie das "Who is Who"  des deutschen Handballs: Christian Schwarzer, Daniel Stephan, Erik Göthel - allesamt gestandene Nationalspieler. Auf der Bank coachten Heiner Brand und Michael Biegler. Lok Mitte hatte sich über ein Facebook-Voting qualifiziert, konnte gegen die geballte Erfahrung von fast 1400 Länderspielen aber wenig ausrichten.

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Leipzig. Der Chef hat es immer noch drauf. Handball-Ikone Stefan Kretzschmar legte die Bälle wie er wollte ins Netz. Mit seinem "Team Kretzsche" testete er am Sonnabend gegen den Verbandsligisten Lok Mitte Leipzig in der Arena vor 4.000 Zuschauern, gewann standesgemäß mit 26:19 (15:9) und erzielte acht Tore selbst.

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"Das war unglaublich heute", sagte Tobias Rudolph, Lok-Spieler und mit vier Treffern bester Schütze seiner Mannschaft. Kretzsches Stars spielten Pässe, die sehe man gar nicht, so der Rückraumspieler. Das Ergebnis war zweitrangig. Die Leipziger Amateure genossen einfach nur die Atmosphäre auf dem Parkett. "Wir spielen sonst vor 50 bis 100 Zuschauern", so Rudolph. In den vergangenen Wochen drückten Freunde, Verwandte und Bekannte kräftig den "Gefällt-mir-Button" auf der Facebook-Seite des SC DHfK und schob so Lok Mitte an die Spitze der Rangliste.

Kretzschmar, der sich gerade mit seinem Team für den Tag des Handballs im September einspielt und dann auf eine Auswahl von Sportmoderator Frank Buschmann trifft, hat sich aber nicht nur die geballte Fachkompetenz aus der Bundesliga ins Team geholt. Für die Siebenmeter kam Sportreporterin Anett Sattler (früher bei Lok Rangsdorf aktiv) aufs Feld.

Im Tor wechselten sich neben dem überragenden Jan Gurezkij (SC DHfK, B-Jugend) der Trommler von Rammstein, Christoph Schneider und der Leipziger Vodkaria-Wirt Torsten Junghans ab. Beide Ersatzkeeper überzeugten.

Junghans entschärfte einen Konter und Schneider warf sogar bei einem mutigen Ausflug das letzte Tor des Spiels. "Handball ist auf jeden Fall anstrengender als ein zweistündiges Konzert", so der Rammstein-Drummer. Ganz unbefleckt ging Schneider aber nicht ins Spiel. Als Jugendlicher stand er bereits bei einem Berliner Stadtteilverein im Handballtor. "Das ist aber 30 Jahre her", rechnete Schneider nach. Der Musiker hat am Sonntag Geburtstag, wird 48 Jahre alt. Deshalb fällt für ihn auch die After-Show-Party aus. "Ich fahre jetzt gleich zurück zu meiner Familie nach Berlin", sagte Schneider. Für seine Mannschaftskollegen ging es zur dritten Halbzeit in eine Leipziger Innenstadt-Kneipe.

Team Kretzsche:

Jan Gurezkij, Christoph Schneider 1, Torsten Junghans - Steffen Weber 2, Jörg Kunze 4, Jean Baruth 1, Christian Wagner, Anett Sattler 1/1, Erik Göthel 3, Thomas Prauße 1, Daniel Stephan 3, Christian Schwarzer 2, Stefan Kretzschmar 8

Lok Mitte:

Markus Knauth, Sebastian Billhardt - Florian Heilmann, Alexander Strobel, Maximilian Duschek, Thomas Tittmann, Maximilian Seidler 2, Felix Bantel 1/1, Tim Wolf 1/1, Nico Hörmann 2, André Haaker, Tobias Rudolph 4, Felix Henker 1, Felix Gühlcke, Alexander Voigt 1, Michael Tischmeyer 2, Christian Rasche 3, Mathis Jungblut 2

Matthias Roth

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