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Rückschlag für DHfK: Leipzig bricht in Schlussphase ein - 29:36-Niederlage in Potsdam

Rückschlag für DHfK: Leipzig bricht in Schlussphase ein - 29:36-Niederlage in Potsdam

Rückschlag für die Handballer von DHfK Leipzig im Kampf um den Aufstieg. Die Messestädter haben am Freitag in der 2. Bundesliga auswärts beim 1. VfL Potsdam eine klare 29:36 (18:18)-Niederlage hinnehmen müssen.

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SC DHfK-Spieler Steve Baumgärtel war mit 7 Toren gegen Potsdam bester Torschütze für die Leipziger.

Quelle: Elmar Keil

Leipzig/Potsdam. Bis zur 45. Minute hielt DHfK die Partie beim abstiegsbedrohten VfL offen. In der Schlussphase brach die Mannschaft um Trainer Uwe Jungandreas vor 1444 Zuschauern in der MBS-Arena jedoch ein.

"Meine Mannschaft hat gezeigt was möglich ist, wenn man selbstbewusst ran geht", sagte VfL-Trainer Rüdiger Bones, der durch den jüngsten Erfolg wieder eine Chance auf den Klassenerhalt sieht. Dagegen zeigte sich Jungandreas mehr als unzufrieden. "36 Gegentore sind einfach zu viel. Bei unserem Restprogramm dürfen wir uns solche Spiele wie heute nicht leisten, um unser Saisonziel Platz vier bis sechs zu erreichen."

Bereits in der Anfangsphase gelang es Leipzig nicht, sein Tempohandball aufzuziehen. Vielmehr startete der Aufsteiger, der ohne Michael Galia, René Boese sowie Rene Wagner (alle Grippe) auskommen musste, nervös in die Partie.

Besonders in der Defensive offenbarten die Messestädter Probleme. Denn DHfK schaffte es nicht, die Rückraumakteure René Drechsler und Philipp Barsties in den Griff zu bekommen. Obendrein verstrikten sich die Leipziger im Angriff zu häufig in Einzelaktionen. Auch das sonst so starke Zusammenspiel mit dem Kreis wurde von den Potsdamern gut unterbunden. Dadurch gelang es DHfK erst in der 16. Minute sich erstmals auf 11:9 abzusetzen.

"Wir haben uns vom hektischen Spiel Potsdams anstecken lassen und haben unsere Abwehr nicht in den Griff bekommen", versuchte Steve Baumgärtel die Niederlage zu erklären. Auch Torhüter Sebastian Schulz befand: "Wir haben vorn unglücklich gespielt und zu viele Konter gefangen."

In der Folge entwickelte sich zunächst ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die abstiegsbedrohten Potsdamer immer wieder mit einem Tor in Führung gehen konnten. Allerdings schlichen sich ab der 46. Minute zu viele technische Fehler und Fehlwürfe auf Seiten der Leipziger ein. Diese nutzte der VfL, um sich vorentscheidend auf 32:27 (53.) abzusetzen.

aku

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