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SC DHfK Leipzig erkämpft sich knappen Arbeitssieg gegen TV Korschenbroich

SC DHfK Leipzig erkämpft sich knappen Arbeitssieg gegen TV Korschenbroich

Leipzig. Arbeitssieg für die Handballer des SC DHfK Leipzig. Die Mannschaft um Trainer Uwe Jungandreas setzte sich in der heimischen Ernst-Grube-Halle gegen den TV Korschenbroich mit 33:32 (15:10) durch.

In einer spielerisch schwachen Partie schaffte es Leipzig nicht, seine Überlegenheit umzusetzen und vergab vor 1085 Zuschauern mehrmals einen sicher geglaubten Vorsprung.

„Wir müssen froh sein, dass wir noch gewonnen haben“, ärgerte sich Jungandreas über die Leistung seiner Mannschaft. „Denn wie so oft ist bei uns im Angriff Disziplinlosigkeit dazugekommen.“ Ulrich Streigenberger zeigte sich am Ende erleichtert: „Wir haben von vornherein gewusst, dass es ein schwieriges Spiel wird“, sagte der Linksaußen. Denn Korschenbroich spielt im Gegensatz zu Leipzig keinen druckvollen und schnellen Handball, lässt den Ball stattdessen lange im Angriff laufen. „Davon haben wir uns mehrmals anstecken und zu leichten Fehlern hinreißen lassen."

Dabei legte Leipzig zunächst einen furiosen Start hin. Besonders die zuletzt in der Kritik gestandene Defensive agierte wieder sicherer. Dadurch schaffte es Leipzig, sich bis zur siebten Minute auf 6:2 abzusetzen Allen voran Philipp Seitle konnte in der Offensive nach Belieben Schalten und Walten. Allein fünf Tore gingen in den Anfangsminuten auf das Konto des Leipziger Spielmachers.

Gästetrainer Christian Voß reagierte, nahm bereits in der 10. Minute eine Auszeit. Zumindest in der Defensive schaffte es der Tabellenvorletzte, der bereits aus finanziellen Gründen als freiwilliger Absteiger der Liga feststeht, sich besser auf die Leipziger einzustellen. Dadurch hielten die Gäste den Rückstand in Grenzen, schafften nach dem Seitenwechsel sogar den Anschlusstreffer zum 19:20 (40.).

Erst in der 50. Minute hatte Leipzig wieder die Partie im Griff. Dem SC DHfK gelang es nun, seine spielerische Überlegenheit umzusetzen. In einem Zwischenspurt stellte die Mannschaft den alten Vorsprung zum 27:21 (49.) wieder her. Doch erneut brach der Gastgeber ein: „Plötzlich beginnen wir zu zaubern und wollten was beweisen. Dabei verlieren wir den Faden“, kritisierte Jungandreas, der allerdings froh ist, die zwei Punkte eingefahren zu haben. Denn bereits vergangene Woche habe sich gezeigt, dass einige Spieler Kraftprobleme haben. „Deshalb ging es uns diese Woche nur darum zu gewinnen.“

SC DHfK Leipzig:

Schulz, Krechel – Müller, Dietzmann, Streitenberger (5/3), Wolf (3), Baumgärtel (4), Oehlrich (5), Binder (2), Jacob (4), Wagner, Riehn (2), Seitle (9/1), Telehuz.

TV Korschenbroich:

Mayer, Bartmann – Deppisch (1), Liesebach, S. Breuer (6), Fischer (1), Görden (10/4), M. Breuer (2), Tovornik (4), B. Marquardt (1), D. Marquardt (7)

Zuschauer:

1085

Anne Kunze

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