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Stark begonnen und stark nachgelassen: Niederlage des SC DHfK Leipzig in Erlangen

Stark begonnen und stark nachgelassen: Niederlage des SC DHfK Leipzig in Erlangen

Für den erhofften Sprung auf den zweiten Tabellenplatz hat es nicht gereicht: In einer kampfbetonten Partie unterlag der SC DHfK Leipzig am Samstagabend dem direkten Aufstiegskonkurrenten HC Erlangen mit 18:23 (10:12).

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Pavel Prokopec vom SC DHfK Leipzig (r.) im Spiel gegen den HC Erlangen.

Quelle: Rainer Justen

Erlangen/Leipzig. Dabei präsentierte sich das Team von Trainer Christian Prokop in der Anfangsphase als klar überlegen – doch in hitziger Atmosphäre häuften sich die Fehler.

Das Spiel hatte noch gar nicht richtig begonnen, da gingen die Gäste schon souverän in Führung. Auch dank einer frühen Zeitstrafe gegen Erlangen stand es schnell 2:0 aus Leipziger Sicht. In der ersten Viertelstunde dominierte der SC DHfK das Geschehen, setzte sich auf 8:3 ab. Vor allem die starke Abwehr der Grün-Weißen machte es den Gastgebern schwer, in der Anfangsphase konnte Erlangen keinen Druck im Angriff aufbauen. "Mit dem Beginn war ich sehr zufrieden", sagte DHfk-Trainer Christian Prokop.

Doch angefeuert von etwa 1250 Fans in der ausverkauften Hiersemann-Halle fand das Team von Trainer Frank Bergemann nach und nach besser in die Begegnung. Dabei machten es die Leipziger Erlangen leicht: Unkonzentriertheiten schlichen sich in den Aufbau ein, die Abspielfehler häuften sich. Die Gastgeber verkürzten den Abstand, glichen in der 27. Minute beim Stand von 9:9 erstmals aus und konnten sich schließlich mit einer 12:10-Führung in die Pause verabschieden.

Nach dem Wiederanpfiff gelang es dem SC DHfK zunächst, schnell auszugleichen. Doch in der Folge fiel es den Leipzigern schwer, weitere Treffer gegen die stabilste Abwehr der Liga zu erzielen. Kontinuierlich baute Erlangen den Vorsprung auf 19:14 aus (48. Minute), ohne die von zahlreichen Zeitstrafen geprägte Partie vollkommen dominieren zu können. Dabei mussten die Franken noch auf zwei Leistungsträger verzichten. Bastian Krämer fiel wegen eines Infekts aus und Ole Rahmel, mit Abstand bester Torschütze des HCE, verletzte sich schon frühzeitig und blieb ohne Treffer.

Mit einer soliden Abwehrleistung ließen die Grün-Weißen keinen allzu großen Abstand zu und konnten zwischenzeitlich wieder bis auf drei Tore verkürzen (17:20, 52.). Doch weil sie die Fehler im Angriff nicht abstellen konnten, liefen sie dem Rückstand bis zum Schluss hinterher. Bemerkenswert die Quote im Rückraum: Die rechte Seite mit Max Jonsson und Max Emanuel blieb in der Erlangen ohne Treffer. Matthias Gerlich auf Links erzielte seine drei Tore vom Siebenmeterpunkt, Torjäger Philipp Weber traf nur einmal. Einzig Pavel Prokopec markierte fünf Tore. "In der zweiten Halbzeit hatten wir leider keinen mehr im Rückraum, der annähernd die gute Form der Rückrunde gebracht hat", meinte Prokop.

Mit der Niederlage findet die Erfolgsserie des SC DHfK zumindest vorerst ein Ende. Die Messestädter können so auch nicht von der 29:32-Niederlage des Aufstiegskonkurrenten Tusem Essen am Freitag gegen den TV Großwallstadt profitieren. Leipzig liegt nun auf Rang vier der Tabelle, Erlangenbleibt auf dem zweiten Platz.

Selbstvertrauen könnte der SC DHfK am Mittwoch mit einem Sieg gegen die SG Leutershausen tanken. Anpfiff in der heimischen Arena ist um 19.30Uhr.

SC DHfK:

Tovas, Pulay - Prokopec 5/1, Krzikalla 4, Gerlich 3/3, Binder 2, Milosevic 2, Weber 1, Oehlrich 1, Jonsson, Feld, Roschek

maf/mro

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